Mai- Illustration - Rosen - Franks kleiner Garten

10 DINGE, DIE DU IM MAI IM GARTEN ERLEDIGST

Der Mai ist ein herrlicher Monat: Das Wetter ist längst nicht mehr so launisch wie noch im April, der nahende Sommer lässt sich schon erahnen und in den Beeten beginnt es so langsam in den schönsten Farben zu blühen. Wunderbar! Für mich ist der Mai einer der schönsten Monate des Jahres. Und natürlich gibt’s gerade jetzt eine ganze Menge im Garten zu erledigen – um den Rasen musst Du Dich kümmern, die Forsythien müssen gestutzt werden, Gladiolen und Dahlien kommen in die Erde und im Gartenteich kannst Du neue Seerosen anpflanzen. Damit Du auch wirklich nichts vergisst, habe ich Dir die 10 Dinge notiert, die Du auf alle Fälle im Mai-Garten erledigen solltest.

 

Mai - Dinge - Tulpen - Franks kleiner Garten
Verblühte Tulpen können nur abgeschnitten werden. So verhinderst Du die Samenbildung und die Blumenzwiebeln sammeln weiter ihre Kraft fürs nächste Jahr. Foto: Maksym Kaharlyk

 

 

JETZT DIE VERBLÜHTEN TULPEN ABSCHNIPPELN

Wenn im Mai Tulpen und Osterglocken verblüht sind, greifst Du zur Schere und schnippelst alle verblühten Stängel ab. Die Pflanzen würden ansonsten unnötig viel Kraft in die Samenbildung stecken. Schnippel aber nur die Stängel ab, die Blätter drumherum musst Du unbedingt stehen lassen. Grund: Über sie wird die Zwiebel mit Nährstoffen versorgt. Nur so wird sie stark genug für eine Blüte im kommenden Jahr. Erst wenn die Blätter wirklich unansehnlich und vertrocknet sind, solltest Du sie aus dem Beet entfernen. Nicht vorher!

IM MAI KOMMT RINDENMULCH INS BEET

Erst wird das Unkraut gezupft, der Boden geharkt und dann verteilst Du eine ordentliche Schicht Rindenmulch im Beet und unter Deiner Hecke. Damit vereinfachst Du Dir die spätere Gartenarbeit und tust Deinen Pflanzen auch noch etwas Gutes. Immerhin unterdrückt diese fingerdicke Schicht aus Rindenmulch das Unkraut und zum anderen hält sie den Boden schön locker und feucht. Außerdem wird der Boden so ganz fix mit Humus versorgt. Mein Tipp: Du solltest unbedingt vorm Verteilen des Rindenmulchs Hornspäne über den Boden streuen, denn der Zersetzungsprozess des Rindenmulchs bindet ganz schön viel Stickstoff. Der würde Deinen Pflanzen später fehlen und sie in ihrem Wachstum beeinträchtigen. Noch mehr übers Mulchen erfährst Du hier

 

Mai - Dinge - Rosen - Franks kleiner Garten
DEINE ROSEN BRAUCHEN NUN DEINE AUFMERKSAMKEIT. ACHTE AUF DIE BLÄTTER. BILDEN SICH DORT SCHWARZE FLECKEN, IST DAS STERNRUSSTAU, EINE SCHLIMME ROSENKRANKHEIT. FOTO: HELLORF ZCOOL

 

 

KAMPF DEN SCHWARZEN FLECKEN

Im Mai solltest Du schon den ersten prüfenden Blick auf Deine Rosenblätter werfen. Jetzt können sich nämlich schon die ersten schwarzen Flecken auf ihnen zeigen. Dabei handelt es sich um Sternrußtau, die häufigste Rosenkrankheit. Die Flecken sind grauschwarz, unterschiedlich groß und unregelmäßig geformt. Solltest Du sie auf den Blättern entdecken, kann ich Dir nur empfehlen Deine Rosen ganz fix mit einem Fungizid zu besprühen, ansonsten droht ein massiver Befall.

WIR WEHREN UNS IM MAI GEGEN BLATTLÄUSE

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen tauchen sie wieder auf – die Blattläuse. Du wirst sie vor allem an geschwächten Pflanzen finden. Denn eine Gärtnerregel besagt: Ist DeinePflanze gesund und bekommt ordentlich zu futtern, ist sie für Laus und Co. uninteressant. Leider werden aber viele Pflanzen mit zu viel Stickstoff versorgt. Die Folge: Zu dünne Zellwände. Hier haben die Blattläuse ein leichtes Spiel. Solltest Du also einen leichten Befall entdecken, ist das noch kein Grund für Panik. Oft tauchen nämlich ziemlich fix die ersten natürlichen Lausfeinde wie Marienkäfer auf und erledigen das Problem. Sollten sie nicht auftauchen und es kündigt sich eine Epidemie an, greife ich immer zu einem bewährten Hausmittel – die Seifenlauge. Dafür schüttest Du einen Teelöffel Brennspiritus und einen Teelöffel Schmierseife auf einen Liter Wasser, vermischst das Ganze ordentlich und spritzt es auf die Blattunterseite der befallenen Pflanzen. Das hilft wirklich!

 

Mai - Flieder - Franks kleiner Garten
IM MAI BLÜHT DER FLIEDER IN DEN SCHÖNSTEN FARBEN AN MEINER TERRASSE. EIN WUNDERBARER BLICK- UND WINDSCHUTZ. UND ER DUFTET EINFACH Zauberhaft… FOTO: FRANKSKLEINERGARTEN.DE

 

 

DER BODEN BRAUCHT UNSERE AUFMERKSAMKEIT

Dem Unkraut geht’s auch in diesen Tagen weiter an den Kragen – bis die Beete frei davon sind. Hast Du es gerupft, solltest Du die Kralle durch die Erde ziehen. Vor allem Deine Rosen werden Dir für diese Belüftung des Bodens dankbar sein. Aber auch die anderen Pflanzen im  Beet wissen das zu schätzen. Nur zwischen den Stauden solltest Du etwas vorsichtiger sein. Auf gar keinen Fall darfst Du dort den Boden hacken, um das Unkraut raus zu bekommen. Zupfe es lieber per Hand. Das musst Du leider so lange machen, bis Deine Stauden so eng zusammengewachsen sind, dass sie einen Teppich bilden und kein Unkraut mehr durchlassen. Das ist für Dich zwar etwas anstrengender, aber es lohnt sich. Versprochen!

DER FLIEDER WIRD IM MAI GESTUZT

Ende Mai sollte er verblüht sein, spätestens jetzt solltest Du Deinen Flieder beschneiden. Du schnippelst einfach die verblühten Rispen über dem nächsten Seitentrieb ab und fertig. Ich greife allerdings schon vorher zur Schere und schnipple mir entsprechende Rispen für die Vase ab. Alle paar Jahre solltest Du übrigens über einen radikalen Rückschnitt nachdenken. Der empfiehlt sich, weil Dein Flieder ansonsten blühfaul wird und vergreist.

 

Mai - Dinge - Clematis - Franks kleiner Garten
Viele Deiner Kletterpflanzen benötigen nun Deine Hilfe. Biete ihnen Rankgerüste und Kletterhilfen. An ihnen können sie ihre ganze Pracht wunderbar entfalten. Foto: MVolodymyr

 

 

SOMMERBLUMEN WERDEN DIREKT INS BEET GESÄT

Ab Mitte Mai kannst Du Deine Sommerblumen direkt ins Beet säen. Vielleicht hast Du auf einem Gartenmarkt eine tolle Samenmischung gekauft, die Bienen, Schmetterlinge und Insekten anlockt und Nahrung bietet. Toll! Diese Mischungen kommen jetzt ins Beet. Die Pflanzen blühen dann zwar etwas später als ihre auf Fensterbänken vorgezogenen Brüder und Schwestern, aber dafür zeigen sie sich noch von ihrer schönsten Seite, wenn die anderen längst verblüht sind.

KLETTERPFLANZEN BRAUCHEN IM MAI EIN WENIG NACHHILFE

Nicht jede Kletterpflanzen kann sich selbst eine Wand oder einen Baumstamm hinauf arbeiten. Viele brauchen dabei Deine Unterstützung. Ihnen solltest Du eine entsprechende Hilfe anbieten. Egal, ob es sich dabei um Deine Kletterrose oder Deine Klematis handelt. Du könntest zum Beispiel ein Gerüst aus Weidenruten oder Bambus basteln. Die sehen im Beet immer schick aus und so finden Deine Kletterpflanzen auch dort ihren Platz. Oder Du befestigst an der Hauswand ein Geflecht aus Schnüren oder Drähten. Ganz schick sieht natürlich auch ein Rosenbogen am Beginn eines Gartenweges aus. Möglichkeiten gibt’s also viele, Du solltest sie nur jetzt noch fix installieren.

 

Mai - Dinge - Bergenie - Franks kleiner Garten
SPÄTESTENS ENDE MAI SIND DEINE BERGENIEN VERBLÜHT. JETZT IST DER BESTE ZEITPUNKT, UM SIE ZU TEILEN UND UMZUSETZEN. FOTO: NICK PECKER

 

 

BLUMENAMPELN JETZT BEPFLANZEN

In diesen Tagen werden in den Garten-Centern wieder die schönsten Blumenampeln angeboten. Ich lasse davon lieber die Finger und bepflanze meinen „Hanging Basket“ lieber selber. Grund: In den gekauften Ampeln werden die Pflanzen oft zu dicht gesetzt und es sind einfach zu viele in einem Korb. Die prügeln sich dann um Futter und Wasser. Für alle ist leider nie genug da. Kein Wunder also, dass sie so schnell verblühen. Ich setze immer nur drei Pflanzen in einen Korb mit einem Durchmesser von 25 bis 40 Zentimetern. Dort können sich die Pflanzen wunderbar entwickeln und halten länger. Die Pflanzerde ist von guter Qualität, sie werden regelmäßig gegossen und im Sommer werden sie einmal pro Woche gedüngt. Wichtig: Hänge Deine Blumenampel nie in die pralle Sonne. Das vertragen die Pflanzen nicht.

NUN NOCH FIX DIE BERGENIEN TEILEN

Ende Mai ist Schluss mit lustig, dann ist die Blütezeit der zauberhaften Bergenien vorüber. Das Tolle: Zu groß gewordene Bergenien kannst Du jetzt teilen oder Deine Pflanzen ganz ohne Probleme umsetzen. Du musst sie nur vorsichtig mit der Grabegabel aus der Erde holen, die Wurzelstöcke vorsichtig auseinanderziehen und beim Einpflanzen darauf achten, dass jedes Rhizom mindestens ein oder zwei Blattpaare trägt.

 

 

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