5 LECKERE REZEPTE MIT ROSEN AUS DEINEM GARTEN

Jetzt blühen Deine Rosen wieder und verzaubern nicht nur Deinen Garten, sondern auch die Gerichte auf Deinem Teller. Schließlich duften Deine Rosen, wie sie schmecken – einfach wunderbar! Du glaubst das nicht? Dann probiere es aus. Du kannst aus ihnen unglaubliche Torten zaubern, leckeren Sirup oder himmlische Marmelade herstellen. Schade ist nur, dass du Dich entscheiden musst – für eine romantische Rosenblüte in Deinem Garten oder ein leckeres Gericht mit Rosen auf Deinem Teller. Denn eines musst Du wissen: Du solltest die Rosen für Deine Küche ernten, wenn sie am schönsten blühen. Dann schmecken sie am besten. Wichtig: Du darfst für Deine Rosenrezepte nur ungespritzte Blätter und Blüten verwenden. Also solltest Du auf gar keinen Fall Rosen aus Sträußen oder vom Blumenhändler verwenden. Das Beste ist ohnehin, Du verwendest nur Rosen aus Deinem eigenen Garten. Hier findest Du meine fünf liebsten Rezepte mit Rosen.

 

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Rosen-Quitten-Gelee ist ein wunderbares Mitbringsel aus Deiner Küche. Deine Gastgeber werden sich mit Sicherheit sehr darüber freuen. Foto: chockdee Romkaew/shutterstock

 

 

QUITTENGELEE MIT ROSENBLÄTTERN

Das brauchst Du: Eine große Schüssel voller Rosenblüten, Quittensaft, Wasser, Gelierzucker (2:1), Zitronensaft, Deckelgläser.

So geht’s: Die Blüten der Duftrosen pflückst Du am besten während der frühen Morgenstunden, noch bevor sie sich öffnen. Pflücke gleich eine ganze Schüssel voll. Dann entfernst Du als erstes die Stiele und die hellere Basis der Blütenblätter – so ergibt das am Ende eine schönere Farbe und schmeckt nicht so bitter. In die Schüssel voller Blütenblätter schüttest Du nun so viel Flüssigkeit, dass die Blätter bedeckt sind. Das schmackhafteste Verhältnis wäre 2/3 ungesüßter Quittensaft und 1/3 Wasser. Das lässt Du über Nacht gut durchziehen. Am nächsten Morgen abseihen und die zarten Blätter leicht ausdrücken. Nun musst Du die Flüssigkeit abwiegen und im richtigen Verhältnis Gelierzucker (2:1) hinzufügen. Denk daran: Saft braucht immer etwas mehr Gelierzucker. Jetzt noch einen oder zwei Spritzer Zitronensaft hinzufügen und das Ganze abschmecken. In einem großen Topf lässt Du es noch fünf Minuten schön vor sich hin köcheln – der Saft darf dabei ruhig blubbern und sprudeln. Abschließend fügst Du wieder die Rosenblätter hinzu und füllst alles in frisch ausgewaschene Gläser. Deckel drauf, fest verschließen und auf den Kopf stellen. Später wieder umdrehen, damit sich die Rosenblätter dekorativer verteilen können. Fertig!

 

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Das ist etwas für Feinschmecker: So ein Eis bekommst Du nur ganz selten im Café angeboten. Die Rosenblätter machen es einzigartig. Foto: Slavica Stajic/shutterstock

 

 

DU WIRST ES LIEBEN: SELBSTGEMACHTES ROSENBLÜTENEIS

Das brauchst Du für sechs Personen: 3 Eigelb, 6  EL Zucker, 2 Limonen ausgepresst, Saft, 1 Päckchen Bourbonvanillezucker, 200 ml Creme Fraiche, 200 ml Schlagsahne, 90 ml Rosenblütensirup mit Rosenblüten, 40 gr. frische Rosenblätter

So geht’s: Zuerst stellst Du den Rosenblütensirup her. Dafür kochst Du 100 ml Wasser mit den Rosenblüten auf. Nach und nach gibst Du den Zucker, den Vanillezucker und den Limonensaft dazu. Zehn Minuten lässt Du diese Flüssigkeit nun vor sich hin köcheln. Schließlich zerkleinerst Du die Rosenblüten mit einem Pürierstab. Pause. Jetzt muss der Sirup nur noch 24 Stunden durchziehen, bevor es weitergeht.

Am nächsten Tag verrührst Du die Sahne zusammen mit der Creme Fraiche und erwärmst das Ganze. Nun kommt der Rosensirup dazu. Das Gemisch lässt Du aufkochen. Über einem Wasserbad schlägst Du währenddessen die Eier schaumig und ziehst sie nach und nach unter die nicht mehr kochende Sahnemasse. Schließlich kommt alles in die Eismaschine mit Rührwerk und sollte 30 bis 40 Minuten gefrieren. Auch möglich: Du stellst alles einfach für zehn Stunden in den Gefrierschrank. Vor dem Servieren solltest Du das Eis allerdings zehn Minuten antauen lassen.

 

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Einen Schluck in Ehren, kann niemand verwehren – so heißt es doch, oder? Und gerade dein selbstgemachter Rosenlikör wird jeden Genießer begeistern. Foto: Wiktory/shutterstock

 

 

PRÖSTERCHEN! LECKER ROSENLIKÖR

Auf dem Wochenmarkt oder im Hofladen musst Du ihn für viel Geld kaufen. Dabei lässt sich ein leckerer Rosenlikör ganz einfach selber herstellen. Das Wichtigste dafür blüht doch ohnehin in Deinem Garten.

Das brauchst Du: Zwei Hände voll schöner Rosenblätter, natürlich von einer unbehandelten Duftrose. 150 gr. Zucker, 3/4 Liter Rum (40 %), ein Einweckglas und etwas Geduld.

So geht’s: Die Rosenblätter vorsichtig waschen, dann ins Einmachglas geben. Den Zucker darüber streuen und mit dem Rum das Glas auffüllen. An einem warmen und sonnigen Platz lässt Du das alles nun ordentlich vier Wochen lang durchziehen. Dann abseihen und kühl lagern, am besten bis zum Winter. Schließlich kannst Du Deinen eigenen Likör genießen. Richtig lecker schmeckt er tatsächlich an einem frostigen Tag im Dezember. Dann werden Erinnerungen an einen wunderbaren Sommer wach…

 

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So was von lecker: Die Rosencreme ist ein toller Nachtisch. Am besten lässt sie sich auf der Terrasse genießen – mit Blick auf Deinen wunderbaren Rosengarten. Foto: shutterstock

 

 

MMMMHHH, LEICHTE CREME MIT ROSEN

Das brauchst Du für 4 Personen: 500 gr. Quark, 60 gr. Zucker, etwas geschlagene Sahne, 2 Hände voll frischer Rosenblütenblätter, etwas Honig und Rosenlikör.

So geht’s: Du mischst den Quark mit dem Zucker. Die Rosenblütenblätter und den Honig vermengen, dann in den Quark geben. Nun die Schlagsahne nach und nach unterheben und zum Schluss einen Schuss Rosenlikör hinzugeben. Das Ganze verrühren und in Schalen füllen. Nun noch schick mit Rosenblättern verzieren und mit Puderzucker bestäuben. Deine Gäste werden staunen und Deine leichte Creme mit Rosen lieben.

 

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Herrlich erfrischend und wirklich gut duftend: Die Rosenbowle wird Deinen Gästen schmecken und jeder wird Dich um dieses Rezept bitten. Foto: Elena Veselova/shutterstock

 

 

JETZT GENIESSEN: SOMMERLICHE BOWLE MIT ROSEN

Das brauchst Du für 5 Personen: Eine Handvoll Rosenblütenblätter, 75 g Zucker, 50 ml Himbeerlikör, 50 ml Cognac, 25 ml Damascena Rosenwasser aus dem Reformhaus oder der Apotheke, Saft einer halben Bio-Zitrone, einige frische Erdbeeren, 1 Flasche trockenen und kalten Rosé, 1 Flasche trockenen und kalten Sekt oder Champagner.

So geht’s: Die Rosenblüten in einer Schüssel mit Zucker bestreuen, Himbeergeist und Cognac darauf gießen, alles mischen. Kleingeschnittene Erdbeeren dazugeben. Das Ganze mindestens eine Stunde ziehen lassen. Dann den kalten Rosé hinzufügen. Ab damit in den Kühlschrank. Jetzt die Rosenblätter abseihen, Rosenwasser hineingießen und alles in ein schönes, großes Bowlegefäß geben. Mit Sekt oder Champagner auffüllen, dann noch mit einigen Rosenblütenblättern verzieren. Schließlich kannst Du die Rosenbowle Deinen Gästen kalt auf der Terrasse oder dem Balkon servieren.

Rosen - Garten - Franks kleiner Garten
Wichtig: Nimm zum Kochen nur ungespritzte Rosen und nur welche aus Deinem eigenen Garten. Zudem solltest Du ausschließlich frisch gepflückte Blüten verwenden. Foto: frankskleinergarten.de

 

 

WAS KAUM EINER WEISS

Rosenblätter sind unglaublich gesund und wahnsinnig nahrhaft. Denn Rosen enthalten viele vitalisierende Nährstoffe. Dazu gehören Vitamin A, genauso wie natürliches Vitamin C, Vitamin B1 und B2. Wußtest Du, dass gerade diese Vitamine den Schutz gegen Infektionen fördern? Essbare Blüten diverser Rosensorten sind zudem gut für Herz und Kreislauf. Außerdem wirken sie ausgleichend, Immunsystem stärkend und beruhigend. Nicht nur der Geschmack, sondern auch Aroma, Duft und Farbe tragen zu einem ausbalancierten und gesunden Organismus bei. Und so wird Dein Rosengarten zur Hausapotheke. Toll, oder?

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