DAS BRAUCHT DEIN RHODODENDRON

An ihm scheiden sich die Geister: Die einen lieben den Rhododendron, die anderen hassen ihn und würden dieses immergrüne Gehölz nicht einmal auf einem Friedhof anpflanzen. Und wie geht es Dir? Was denkst Du über den Rhododendron? Vielleicht weißt Du es nicht, aber er gilt als extrem pflegeleicht und es gibt wohl kaum einen Boden, in dem ein Rhododendron sich nicht wohl fühlen würde. Vielleicht möchtest Du auch einen bei Dir anpflanzen. Dann solltest Du allerdings einiges beachten. Mit ihrer Blüten- und Farbvielfalt bringen sie übrigens schon zu Beginn des Frühjahres Farbe in Deinen Garten. Die beste Pflanzzeit für einen Rhododendron ist Ende April bis Anfang Mai.

Foto: Mike Richter/shutterstock
So bunt und so fröhlich können Rhododendren aussehen. Am schönsten wirken sie, wenn Du Rhododendren in einer Gruppe drei oder vier Stück pflanzt. Foto: Mike Richter/shutterstock

 

Der Standort

Direkte Sonnenstrahlen mag er nicht. Schon gar nicht in der Mittagszeit. Im Gegenteil: Dein Rhododendron liebt den Halbschatten. Drei Stunden milde Sonne am Tag reichen ihm. Aber achte darauf, dass Du ihn nicht im totalen Schatten pflanzt, der schadet ihm. Dort kann er nämlich nicht genügend Blüten bilden und die sind doch das Schönste an ihm.

So gemütlich kann ein Plätzchen am Rhododendron sein Foto: Cornelia Pithart/istock
Mit ihnen kannst Du einen Sichtschutz für Deinen Garten pflanzen oder lauschige Plätze schaffen: So gemütlich kann eine Sitzecke am Rhododendron sein. Foto: Cornelia Pithart/istock

 

Der Boden

Sein Boden sollte locker und humusreich sein. Schwere Lehmböden verträgt Dein Rhododendron nur schwerlich. In ihnen kann er seine zarten Feinwurzeln nicht ausbreiten und von denen hat er eine ganze Menge. Sie sind für den Frühblüher lebensnotwendig. In so einem Fall solltest Du einen Bodenaustausch vornehmen. Buddel ein 50 Zentimeter tiefes und 150 Zentimeter breites Loch. Auf den Boden streust Du eine Handbreit groben Bausand. So verhinderst Du Staunässe. Dann noch das Loch mit einer guten Mischung aus Kompost und Sand auffüllen und fertig ist der optimale Boden. Grandios wäre, wenn Du noch ein wenig abgelagerten Kuhmist hinzu geben kannst. Hast Du einen eher sandigen Boden in Deinem Garten, dann reicht es schon, wenn er mit reichlich Rindenkompost und Kuhmist aufgebessert wird.

Foto: Ian Grainger/shutterstock
Rhododendren werden mit immer neuen Blüten- und wunderbaren Blattfarben gezüchtet. Die beste Pflanzest ist Ende April oder Anfang Mai.   Foto: Ian Grainger/shutterstock

 

Die Pflege

Du musst Deinen Rhododendron mit dem Wurzelballen in das vorbereitete Pflanzloch setzen, schütte es zu und drück mit dem Fuß die Erde vorsichtig an. Die Oberseite des Ballens sollte aber nicht ganz bedeckt sein. Am besten wäre es ohnehin, wenn er noch ca. zwei Zentimeter aus dem Loch herausschaut. Denn werden Rhododendren zu tief eingepflanzt, stirbt das empfindliche Wurzelwerk ab. Nach dem Einpflanzen musst Du Deinen Rhododendron noch ordentlich gießen und mit Hornspänen düngen. Zwei Hände voll genügen fürs Erste. Schließlich solltest Du noch über den Wurzelbereich eine ordentliche Schicht Rindenmulch oder Laub verteilen. Das schützt den Boden vorm Austrocknen und den Rhododendron vor starken Temperaturschwankungen.

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