DIESE PFLANZEN BRINGEN FARBE IN DEN SCHATTEN

Im Schatten wächst und gedeiht nichts? Stimmt doch gar nicht! Auch für die dunklen Flecken in Deinem Garten gibt es eine Lösung. Denn nicht alle Pflanzen brauchen unbedingt ein sonniges Plätzchen. Auch im Halbschatten, also an Standorten mit mindestens drei Sonnenstunden am Tag, fühlen sich noch viele von ihnen wohl. Schwieriger wird es bei Beeten, die wirklich komplett im Schatten liegen – aber auch dafür gibt es Möglichkeiten. Denn diese Pflanzen fühlen sich auch im Schatten wohl.

Foto: Olga-Prolygina/shutterstock
Die pflegeleichten und genügsamen Astalben verzaubern jeden sonst so schattigen Ort. Sie strahlen in weiß, pink und rot. Du kannst sie gerne vor die Hecke setzen. Foto: Olga-Prolygina/shutterstock

 

Die meisten Schattenpflanzen überraschen uns mehr mit ihren bunten Blättern, als mit prächtigen Blüten. Dennoch werden Dich zum Beispiel Funkien mit ihren toll gemusterten Blättern und zarten Blütenstielen begeistern. Auch das Japanische Berggras mit seinen riemenförmigen, überhängenden Blättern in gelbgrün oder gold-bunt gestreift ist ein echter Hingucker.

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Die Akelei ist eine sehr dankbare Pflanze. Sie braucht nur wenig Dünger, vermehrt sich schnell. Bald ist Dein Schatten ein buntes Blütenmeer. Foto: mr_coffee/shutterstock

 

Sollte buntes Laub Dir aber an Deinem schattigen Plätzchen nicht genügen, versuch es doch mit Bergenien, Fingerhut (solltest Du Kinder haben, lass von diesen giftigen Pflanzen aber lieber die Finger) oder Herzlilien. Sie blühen auch ohne viel Sonne wunderschön. Du kannst auch Gedenkmein, Astilben und winterharte Alpenveilchen pflanzen. Und schon hast Du ganz viel Farbe in den Schatten gebracht.

Alpenveilchen...
Auf der Fensterbank wirken sie bisweilen etwas altmodisch, aber im Garten versprühen sie einen eigenwilligen Charme: Das winterfeste Alpenveilchen fühlt sich im Schatten wohl. Foto: privat

 

Größer ist die Auswahl an Pflanzen für die halbschattigen Plätze in Deinem Garten. Mir gefällt die Hortensie dort am besten. Ihre großen Blütendolden sind doch einfach zauberhaft, oder? Und das Beste: Sie ist wirklich pflegeleicht. Nur ein wenig Dünger und regelmäßig etwas Wasser – mehr verlangt sie nicht.

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Das Maiglöckchen gehört in jeden Brautstrauß und verleiht den Schattenseiten Deines Gartens eine märchenhafte Atmosphäre. Aber Vorsicht: Es ist giftig. Foto: Suriya-Wattanalee/shutterstock

 

Du kannst es auch mit Prachtspiere, Glockenblume , Waldrebe, Akelei oder Eisenhut probieren. Achte nur darauf, dass Dein schattiges Beet zu keiner Zeit des Jahres farblos ist. Das sieht triste aus und macht traurig. Am besten kombinierst Du Frühblüher wie Maiglöckchen und Rhododendron mit später blühenden Pflanzen wie Herbstanemone oder Glockenblume.

Die Glockenblume verzaubert den Schatten
Sie ist zierlich und ihre Blüten scheinen aus zartem Seidenpapier gefaltet zu sein: Die Glockenblume macht den Schatten schön! Sie ist doch einfach zauberhaft, oder? Foto: privat

 

Wichtig für Dein Beet ist, dass es regelmäßig gegossen wird. Die meisten Hobby-Gärtner vergessen das nämlich gerne. Sie haben in den Sommermonaten nur Augen für die sonnigen Plätze in ihrem Garten. Dabei brauchen zum Beispiel gerade die Pflanzen unter Bäumen eine Extra-Portion Wasser. Dort verhindert nämlich das dichte Blattwerk der Baumkrone, dass das Regenwasser die Blumen erreicht. Also immer schön gießen – nur so hast Du lange Freude an Deinem schattigen Beet.

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Einmal gepflanzt, wird der Fingerhut für immer fester Bestandteil Deines Gartens sein. Er säht sich selber aus und Du wirst überrascht sein, wo er überall wächst.  Foto: TCTCP/shutterstock

 

Übrigens: Sonnenfarben wie Rot, Orange oder Gelb wärmen eine dunkle Ecke optisch auf. Weiße Blüten lassen sie heller wirken und Blau oder Violett verleihen dem Plätzchen eine gewisse Dramatik. Bestimmt findest Du eine Kombination, die Dir gefällt.

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