Kräuterbeet im Schatten – Schnittlauch - Franks kleiner Garten

DAMIT ES GELINGT: KRÄUTERBEET IM SCHATTEN – DIE WICHTIGSTEN TIPPS

In jedem Garten gibt es Ecken, die von der Sonne nicht ganz so verwöhnt werden wie die anderen. In Deinem doch bestimmt auch – oder? So einen Platz findest Du im lichten Schatten unter einem alten Baum, vielleicht auch vor Deiner Hecke. Naja, die Sonne schaut dort jedenfalls nur für ein paar Stunden am Tag vorbei. Sicherlich hast Du Dich schon oft gefragt, wie Du gerade diese eher schattigen Gartenplätze aufwerten kannst. Versuch es doch mal mit einem Kräuterbeet. Denn vor allem Salat- und Teekräuter, wie Petersilie, Minze oder Liebstöckel kommen auch mit wenig Tageslicht aus – im Gegensatz zu vielen mediterranen Kräutern. Aber Vorsicht: Willst Du im vollen Schatten, zum Beispiel an der Nordseite Deines Hauses, ein buntes Kräuterbeet anlegen, bemühst Du Dich vergeblich. Hier kommen höchsten Waldmeister und Bärlauch zurecht. Trotz allem ist ein wenig Sonne am Tag notwendig für den Erfolg. Damit Dir Dein Kräuterbeet im lichten Schatten gelingt, verrate ich Dir hier nun die wichtigsten Tipps.

 

Kräuter im Schatten - Beinwell - Franks kleiner Garten
BEINWELL BEZAUBERT VOR ALLEM IM JUNI, WENN ER DAS KRÄUTERBEET MIT SEINEN BLÜTEN VERSCHÖNERT. NACH DER BLÜTE TEILT ER SICH GERNE. FOTO: BRONISLAVA VRBANOVA

 

 

WELCHE KRÄUTER SIND DIE RICHTIGEN?

Du bist unsicher und weißt nicht so recht, welche Kräuter sich im  Schatten wohlfühlen? Alles halb so schlimm. Achte auf die Blätter! Große, weiche und eher dünne Blätter deuten auf einen hohen Durst hin, der sich kaum in der prallen Sonne stillen lässt. Zitronenmelisse und heimische Minze, aber auch Wiesenkräuter wie Kerbel oder Sauerampfer fühlen sich eben in feuchter Erde wohler als anderswo. So ganz ohne Sonne geht es aber nicht. Einige Stunden am Tag sollte sie schon das Beet bescheinen – und sei es durch die dichten Zweige eines alten Baumes. Praktisch: Willst Du Deine Kräuter im lichten Schatten Deines Balkons ziehen, kannst Du sie in einfache Blumenerde setzen.

 

 

 

SEI MUTIG – VERSUCH ES MAL MIT ETWAS EXOTISCHEM

Ein Kräuterbeet im lichten Schatten besticht durch seine ganz besondere Pflanzenauswahl. Kein Wunder, denn die üblichen mediterranen Kräuter wachsen dort kaum. Was uns nicht überrascht, sind doch Rosmarin, Thymian, Basilikum und Co. die reinsten Sonnenanbeter. Versuch es lieber mit etwas Exotischem, zum Beispiel Wasabi. Dieser extrem scharfe, japanische Meerrettich liebt den Halbschatten. Wusstest Du, dass nicht nur seine Blätter essbar sind, sondern auch seine Wurzeln? Im Halbschatten fühlt sich auch die Japanische Petersilie wohl. Mit ihrem dunkelroten Laub ist sie zudem auch noch ein ganz besonders hübscher Farbfleck im Kräuterbeet. Sehr attraktiv sieht auch der Blut-Ampfer aus. Seine Blätter sind mit roten Adern durchzogen. Das fällt sofort auf. Blut-Ampfer macht sich übrigens auch sehr gut auf dem halbschattigen Balkon.

 

Kräuter im Schatten - Knoblauchsrauke - Franks kleiner Garten
KNOBLAUCHSRAUKE WIRD SEIT MEHR ALS 5000 JAHREN SCHON ALS WÜRZKRAUT GENUTZT. EINE ZEITLANG WAR ES TOTAL AUS DER MODE. JETZT HABEN ES KRÄUTERFREUNDE WIEDERENTDECKT. FOTO: STYLEUNEED.DE

 

 

DEN PLATZ FÜR DAS KRÄUTERBEET VORBEREITEN

Ganz wichtig: Als Erstes musst Du den Platz für das Kräuterbeet ganz gewissenhaft vom Unkraut befreien. Dann lockerst Du den Boden auf. Im Zweifelsfall musst Du ihn noch verbessern. Vor allem um einen lehmigen Boden musst Du Dich vor dem Pflanzen Deiner Kräuter kümmern. Du verbesserst ihn einfach mit Sand und ordentlich Kompost. Sonst bekommen die Kräuter nasse Füße und mickern nur vor sich hin. Einzelne Beete kannst Du nun mit einem Weidenzaun einfassen oder mit Buchsbaum. Ich finde, dass eine Einfassung aus Schnittlauch auch ganz hübsch aussieht – vor allem, wenn er blüht.

 

 

 

DIE RICHTIGE PFLEGE FÜR DEIN KRÄUTERBEET IM SCHATTEN

Du solltest Deine Pflanzen im Kräuterbeet einmal im Jahr mit Kompost düngen. Zwar trocknen schattige Beete nicht so fix aus, dennoch musst Du Deine Kräuter vor allem im Hochsommer regelmäßig gießen. Die Erde darf auf keinen Fall austrocknen, denn Kräuter wie Wasabi und Brunnenkresse gedeihen nur in feuchter Erde richtig gut. Hast Du Deine Kräuter in Töpfen angepflanzt, achte besonders auf Staunässe. Sie schadet Deinen Pflanzen, denn Staunässe kann zu Wurzelfäule führen und damit zum Ende Deiner Kräuter.

 

Kräuter im Schatten - Bärlauch - Franks kleiner Garten
Bärlauch hat seine große Zeit im Frühjahr. Danach ziehen sich die Blätter wieder zurück in die Erde. Foto: Andrea Geiss

 

 

SO MANCHE KRÄUTER MUSST DU IM ZAUM HALTEN

Einige Kräuter vermehren sich nur zu gerne. Gute Beispiele dafür sind Waldmeister und Bärlauch. Fühlen sie sich in Deinem Garten wohl, breiten sie sich ganz fix aus. Stört Dich das, solltest Du unbedingt über eine Wurzelsperre nachdenken. Auch auf den Beinwell solltest Du unbedingt achten. An manchen Standorten verteilt er seine Samen, als gäbe es kein Morgen. Passt Du nicht auf, verdrängt er ganz fix die anderen Pflanzen. Das Beste ist, Du schneidest ihn vor der Samenreife zurück. Gleiches gilt für Knoblauchsrauke und Pimpernelle. Es ist zwar wünschenswert, dass sich diese kurzlebigen Pflanzen selber im Kräuterbeet vermehren, aber übertreiben sollten sie es doch bitte schön auch nicht – oder?

 

 

 

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