Sommerbeet - Storchenschnabel - Cottage Garden - Franks kleiner Garten

KURZ UND KNAPP: DIE 10 BESTEN TIPPS GEGEN UNKRAUT IN DEINEN BEETEN

Unkraut treibt so manchen Gärtner in den Wahnsinn. Es kostet Mühe, Kraft und Nerven. Kaum einer hat Lust, es ständig wieder auszurupfen. Und dennoch bleibt Dir bisweilen nichts anderes übrig, um Deine Beete zu schützen. Dabei ist manches Unkraut so widerspenstig, dass Du nichts anderes tun kannst, als es hartnäckig und geduldig zu bekämpfen. Wichtig ist dabei vor allem, dass Du rechtzeitig eingreifst. Wie Du am besten vorgehst, aber ich Dir fix notiert. Noch mehr Informationen bekommst Du außerdem hier.

 

English Cottage Garden - Rosen - Franks kleiner Garten
GEHT’S DEM UNKRAUT IN DEINEN BEETEN NICHT FRÜHZEITIG AN DEN KRAGEN, IST DIE GANZE PRACHT ZIEMLICH FIX FUTSCH. ALSO NICHTS WIE RAN. IM HERBST VERLIERT ES SEINE KRAFT UND LÄSST SICH GANZ EINFACH RUPFEN. FOTO: JULIETPHOTOGRAPHY

 

 

WER WILL SCHON KONKURRENZ?

Jedes Mal, wenn Du ein neues Beet anlegst, kommen massenhaft neue Samen an die Oberfläche. Kein Wunder, schließlich buddelst Du sie aus den unteren Erdschichten nach oben. Dummerweise lässt sich das auch nicht verhindern. Richtig blöd wird’s aber erst, wenn Licht und Luft an die Samen kommen. Dann wird daraus nerviges Unkraut. Deswegen solltest Du das neue Beet nach der Vorbereitung erst einmal zwei Wochen ruhen lassen. Dann siehst Du, wo Unkraut wächst und kannst es noch ganz leicht ausrupfen. Das machst Du dann am besten an einem sonnigen Tag. Du könntest zur Sicherheit auch noch einmal mit der Schuffel drüber gehen. So bekommst Du ganz fix das meiste vor der Bepflanzung mit den neuen Stauden aus dem Beet.

VON ANFANG AN NICHTS GEFALLEN LASSEN

Das Gemeine am Unkraut ist doch, dass es uns im Frühling und Frühsommer keine große Atempause lässt. Kaum hast Du ein Beet fertig gereinigt, kannst du schon im nächsten weitermachen und wenig später wieder im ersten Beet anfangen. Das scheint ein echter Gärtnerfluch zu sein. Es bleibt Dir aber leider auch nichts anderes übrig, denn bleibst Du im Mai und Juni nicht dran, hast Du die restliche Saison über unnötig viel Stress. Und: Je größer und wuchtiger Löwenzahn & Co. werden, desto mehr schwächen sie die wertvollen Stauden in Deinen Beeten. Passt Du also nicht rechtzeitig auf, ist die ganze tolle Pracht futsch.

 

Echinacea - Staudenbeet - Franks kleiner Garten
Unkraut kann Deinen wertvollen Stauden die ganze Kraft nehmen und macht ihnen den Lebensraum streitig. Dagegen musst Du unbedingt etwas unternehmen. Foto: STEVENSON

 

 

DANN NOCH MAL VON VORNE

Es kann viele gute Gründe geben, die Dich davon abhalten Unkraut zu jäten: Das schlechte Wetter, Krankheit, der Job und manchmal hat man auch einfach keine große Lust dazu. Hat sich dann aber das Unkraut in Deinen Beeten dermaßen breit gemacht, dass es Deine Stauden von allen Seiten bedrängt, solltest Du am besten einen Strich unter die Angelegenheit ziehen. Dann hilft das Jäten nicht mehr. Dann muss alles raus! Auch Deine Stauden. Mit der Grabegabel hebst Du sie vorsichtig aus der Erde und reinigst ganz penibel ihre Wurzeln. Anschließend machst Du Dich an die Erde im Beet. Auch hier solltest Du ganz genau sein und versuchen so viel Unkraut und Unkrautwurzeln wie möglich zu entfernen. Schließlich pflanzt Du Deine Stauden dort wieder ein. Perfekt!

DU KANNST UNKRAUT AUCH ABRASIEREN

Es sind in der Hauptsache die einjährigen Samenunkräuter, die sich in Deinen Beeten ungeniert ausbreiten – und die wirklich nerven. Sie verteilen massenhaft ihren Samen im Beet und die können dann auch noch jahrelang im Boden überleben, bevor sie Dich in den Wahnsinn treiben. Sie warten einfach auf die besten Bedingungen, um zu keimen. Auf das schönste Wetter, die angenehmsten Temperaturen. Zum Glück lassen sich Hirtentäschel, Vogelmiere und Franzosenkraut wegen ihrer flachen Wurzeln leicht ausrupfen. Du kannst sie auch einfach mit der Schuffel oder einer scharfen Hacke abrasieren. Also alles halb so schlimm. Du musst nur rechtzeitig eingreifen.

 

English Cottage Garden – Staudenbeet - Franks kleiner Garten
Willst Du es Dir einfach machen, setze möglichst viele Bodendecker möglichst dicht. Das Unkraut hat dann kaum eine Chance und Deine Beete sind weiterhin hübsch anzusehen. Foto: The_Fairhead

 

 

DU MUSST HARTNÄCKIG BLEIBEN

Manches Mal kann man am Unkraut wirklich verzweifeln. Ich kenne das nur zu gut. Dann möchte man am liebsten alles hinschmeißen, oder? Vor allem wenn man es mit den verdammten Tiefwurzlern zu tun hat. Da hilft aber nur Geduld und Hartnäckigkeit. Schließlich sind Giersch, Acker-Winde und Acker-Schachtelhalm wirklich widerspenstige Zeitgenossen. Du musst unbedingt versuchen ihre tiefen Wurzeln komplett zu entfernen, bevor Du mit den Beetvorbereitungen beginnst. Dafür greifst Du zu Spaten und Schaufel und buddelst alles aus. Gleiches gilt für Löwenzahn. Auch seine Pfahlwurzeln solltest Du komplett entfernen. Bleibt etwas übrig, kannst Du nur noch regelmäßig rupfen und die Wurzeln mit dem Wurzelstecher aushebeln. Ich kann Dir versprechen, dass dem Unkraut nach einigen Jahren garantiert die Luft ausgeht, wenn Du dranbleibst.

DANN WIRD DENEN EBEN DAS LICHT AUSGEKNIPST

Gerade gegen den widerspenstigen Giersch hilft offenbar nur ein radikales Abdecken und Verdunkeln des Beetes. Hast Du also rund zwei Jahre Zeit und wirst dem Unkraut nicht anders Herr, solltest Du das Beet unbedingt mit einer licht- und wasserdichten Folie abdecken und so das Unkraut aushungern. Die Pflanzen können nämlich unter der Folie keine Photosynthese betreiben. Auf lange Sicht bedeutet das ihr sicheres Ende. Über die Monate sieht die abgedeckte Fläche dann zwar nicht ganz so hübsch aus, aber Du weißt ja: Es gibt ein Licht am Ende eines jeden Tunnels. Noch mehr Tipps gibt’s übrigens hier.

 

Gartenhaus - Garten - Franks kleiner Garten
Es hilft auch, wenn Du ordentlich Rindenmulch im Beet verteilst. Zum einen hält es die Feuchtigkeit im Boden und zum anderen nimmt es dem Unkraut das Licht zum Keimen. Foto: Timothy S. Allen

 

 

NICHT JEDES UNKRAUT DARF AUF DEN KOMPOST

Solange Du die Samenunkräuter vor der Blüte ausrupfst, kannst Du sie ohne Sorge auf den Komposthaufen werfen. Haben sie aber erst einmal Samen gebildet, solltest Du das auf alle Fälle lassen. Denn die Hitze im Komposter reicht nicht, um die Samen zu vernichten. Hast Du sie dennoch drauf geworfen, ist das wirklich ärgerlich. Denn verteilst Du schließlich den reifen Kompost in Deinen Beeten, bringst Du so auch das Unkraut zurück. Die ganze Mühe war also umsonst. Gleiches gilt übrigens auch für das Wurzelunkraut aus Deinem Garten. Ausnahme: Dein Komposter steht in der prallen Sonne und Du deckst ihn nach dem Wässern mit einer schwarzen Folie ab.

MIT DEM RICHTIGEN GERÄT DURCHS BEET

Wie das eben immer so ist: Mit dem richtigen Werkzeug lässt es sich immer einfacher und fixer arbeiten. Das gilt natürlich auch fürs Unkrautjäten. Pendeljäter und Schuffel sind optimal im Kampf gegen das einjährige Unkraut. Vor allem auf leichten und lockeren Böden holst Du mit beiden Geräten das Unkraut ziemlich fix aus der Erde. Hacke und Bügeljäter sind hingegen etwas für schwere und lehmige Böden. Um sie benutzen zu können, brauchst Du etwas mehr Kraft. Aber: Damit machst Du auch holziges Unkraut platt. Mit beiden arbeitest Du Dich hackend und ziehend rückwärts durchs Beet. Zudem wäre es noch ganz gut, wenn Du einen Kratzer für Fugen zu Verfügung hast und einen Ausstecher für Löwenzahn besitzt.

 

Cosmea - Staudenbeet - Franks kleiner Garten
Möchtest Du die Pracht Deiner Beete erhalten, musst Du im Kampf gegen das Unkraut hartnäckig bleiben.  Manches Unkraut lässt sich eben nicht gleich komplett entfernen. Foto: Take Photo

 

 

UMGRABEN ODER NICHT – DAS IST HIER DIE FRAGE

An dieser Frage scheiden sich immer wieder die Geister – umgraben oder lieber nicht? Einige Gärtner schwören darauf, dass sie ihre Beete niemals umgraben. Sie sind sich sicher, dass es doch nur die Bodenstruktur und das Ökosystem durcheinanderbringe. Da haben sie nicht ganz Unrecht. Immerhin hilft das im Kampf gegen Unkraut. Denn hast Du erst einmal die jungen Keimlinge aus der obersten Erdschicht konsequent entfernt, bevor sie aussäen, war es das schon. Die Samen in den tieferen Schichten liegen dann schon mal jahrelang im Boden, ohne dass sie das Licht der Welt erblicken. Das Unkraut hat also kaum eine Chance. Vielleicht solltest du auf den Spaten verzichten? Ich mach’s mittlerweile auch nicht mehr – jedenfalls nicht mehr auf meinem kleinen Acker.

AUCH UNKRAUT KANN VORTEILE HABEN

Manchmal muss man einfach die Waffen strecken und sich ergeben. Manchmal ist der Feind im Garten eben stärker als man selber. Das gilt leider auch für so manchen Kampf gegen Unkraut. Giersch ist so ein Fall, Löwenzahn ebenso. Gleiches gilt für Vogelmiere oder Hirtentäschel. Jahrelang kämpft man gegen sie und dann verliert man doch. Viele Gärtner teilen dieses Leid. Das ist aber gar nicht so schlimm und tut auch nicht weh. Aus Giersch und Löwenzahn kannst Du nämlich super Smoothies mixen oder tolle Salate mischen. Andere Unkräuter verraten Dir viel über den Zustand Deines Bodens. Also versuch einfach die Sache positiv zu sehen. Noch mehr Tipps für den Kampf gegen Unkraut gibt’s übrigens hier.

 

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