SO BAUST DU DEIN HOCHBEET

Wenn Du eine rückenschonende und ertragreiche Beet-Variante suchst, wirst Du Dich ganz schnell für das Hochbeet entscheiden. Es ist auch gar nicht so schwer, ein Hochbeet anzulegen. Hier findest Du die Bauanleitung dafür.

Das Hochbeet hat viele Vorteile für Deine Pflanzen: Es verfügt über eine größere Bodenwärme, bietet zusätzlichen Schutz vor Schädlingen, wie zum Beispiel Schnecken, und es ermöglicht Deinen Pflanzen ein optimales Wachstum. Du musst aber einiges beachten, wenn Du Dir ein Hochbeet anlegst.

Foto: Alexandra Thompson/shutterstock
Auch so können Hochbeete aussehen. Diese Kästen ermöglichen zudem ein rückenschonendes Gärtnern auf engstem Raum.  Foto: Alexandra Thompson/shutterstock

Weil Hochbeete problemlos im Stehen beackert werden können, werden sie immer beliebter. Aber so ein Hochbeet hat noch einen anderen Vorteil: Du bist nicht auf die Bodenqualität Deines Gartens angewiesen, sondern schaffst durch ein Schichtsystem Deine eigenen, optimalen Bodenvoraussetzungen für eine ertragreiche Ernte. Neben Gemüse und Kräutern kannst Du in Deinem Hochbeet übrigens auch Schnittblumen anpflanzen.

Damit Du das Sonnenlicht für Dein Hochbeet optimal ausnutzen kannst, solltest Du die dafür notwendige Rahmenkonstruktion südöstlich ausrichten. Als Erstes musst Du aber eine Grube ausheben. Sie sollte mindestens 40 Zentimeter tief und mindestens 1,50 Meter lang sein.

Fotos: istock (2)
In Hochbeeten ist Dein gesundes  Gemüse vor den meisten Schädlingen geschützt – auf alle Fälle aber vor Wühlmäusen und Nacktschnecken. Fotos: istock (2)
Die Hochbeet-Konstruktion

Den Boden Deiner Grube musst Du mit engem Maschendraht auslegen, damit sich später keine Mäuse durch das Hochbeet wühlen können. Die Wände Deines Hochbeetes kleidest Du mit Teichfolie aus. Dabei ist es egal, ob die Wände aus Stein, imprägniertem Holz oder Weidenruten sind. Durch die Folie ist auf jeden Fall gesichert, dass in Deinem Hochbeet das Wasser nach unten durch- und abläuft.

Foto: Dirk Ott/shutterstock
Ein Hochbeet anzulegen ist wirklich einfach – und es wird in Deinem Garten auch noch sehr gut aussehen. Schon jetzt ist sicher: Es lohnt sich!    Foto: Dirk Ott/shutterstock

 

Das Schichtsystem

Jede Schicht sollte mindestens 40 Zentimeter dick sein. Als Erstes musst Du Deinen groben Baum- und Strauchschnitt auf dem Boden ausbreiten. Dann folgt eine Schicht Pflanzerde. Darauf schüttest Du Deinen Kompost und ganz oben dann wieder Blumen- oder Pflanzerde. Das Beste ist, Du legst Dein Hochbeet schon im Herbst an. Dann kannst Du dort nämlich auch Dein angefallenes Laub hineinschütten. Das gehört auf den Boden und sollte von Dir ordentlich festgetreten werden.

Foto: Alison Hancock/shutterstock
Dein Hochbeet wird sehr ertragreich sein. Dort ist die Ernte größer, als im übrigen Nutzgarten. Grund: Die sehr gute Bodenbeschaffenheit.  Foto: Alison Hancock/shutterstock

 

Darauf musst Du Noch achten

Jetzt hast Du ganz leicht und ganz fix Dein Hochbeet angelegt. Nun kannst Du es bepflanzen. Viel ist auch nicht mehr zu tun. Schließlich ist das Hochbeet extrem pflegeleicht. Du musst nur darauf achten, es regelmäßig zu gießen. Denn die Erde in einem Hochbeet trocknet schneller aus als in einem Bodenbeet. Vielleicht musst Du nach einiger Zeit auch das Hochbeet wieder mit Kompost auffüllen. Nach sieben Jahren solltest Du dann die Erde in Deinem Hochbeet ohnehin komplett austauschen. Dann ist sie verbraucht und gibt keine Nährstoffe mehr ab.

Foto: Tom Gowanlock/shutterstock
Ein Hochbeet muss nicht unbedingt einen Holzrahmen besitzen. Du kannst es auch aus Ziegel- oder Feldsteinen mauern. Dann sieht es sogar noch eleganter aus.  Foto: Tom Gowanlock/shutterstock

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