Herbststauden - Herbst-Eisenhut - Franks kleiner Garten 2

SPÄTES BLÜTENGLÜCK – DIE 10 SCHÖNSTEN STAUDEN FÜR DEN HERBST

Die Gartensaison findet erst ihren Abschluss, wenn die ersten Fröste unwiderruflich den Winter einläuten. So viel steht fest. Bis dahin ist aber zum Glück noch ein wenig Zeit und wir können uns von Dauerblühern wie Rosen, Prachtkerzen oder Eisenkraut verzaubern lassen. Hast Du Deine Beete jahreszeitlich passend angelegt, kommen nun noch weitere Schönheiten dazu. Denn erst in diesen Tagen beginnen die Herbststauden wie der Oktober-Eisenhut sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Los geht’s mit diesem Blüten-Feuerwerk im September, Schluss wird damit erst Ende November sein. Hast Du Dein Beet allerdings noch nicht entsprechend bepflanzt, kann ich Dir hier ganz bestimmt ein paar Tipps geben. Denn ich möchte Dir nun meine zehn liebsten Herbststauden vorstellen. Allesamt sind es mehrjährige Pflanzen, die sich über die Zeit mit Sicherheit einen Platz in Deinem Herzen erblühen werden. Versprochen.

 

Dahlien - Herbststauden - Franks kleiner Garten
SOBALD DIE ERSTEN NACHTFRÖSTE SICH ÜBER UNSEREN GARTEN LEGEN, IST DIE DAHLIENBLÜTE FÜR DIESES JAHR BEENDET. DU MUSST SIE NUN AUSBUDDELN UND AM BESTEN IM KELLER ODER SCHUPPEN TROCKEN ÜBERWINTERN LASSEN. Bis dahin begeistern sie uns aber mit ihren Blüten. FOTO: MOSKVICH1977

 

 

EINE SCHÖNHEIT FÜR DEN HERBST KOMMT AUS ASIEN ZU UNS

Bei den vorgestellten Pflanzen handelt es sich wie gesagt um mehrjährige Stauden. Das Beste: Bei guter Pflege werden sie von Jahr zu Jahr üppiger, farbenfroher und schöner. Wie die meisten anderen Stauden auch, stammen meine Favoriten aus anderen Regionen und haben ihren Weg, dank fleißiger Sammler, über die Jahrhunderte zu uns gefunden. Alle Stauden haben sich mittlerweile wunderbar unseren Bodenbedingungen und unserem Klima angepasst. Egal, ob Herbst-Eisenhut oder Lilientraube – sie fühlen sich in Deinem Garten wie zu Hause. Selbst die Krötenlilie betrachtet Deinen Garten als ihre Heimat – obwohl diese Herbststaude aus dem fernen Asien stammt. Setzt Du sie an ein Plätzchen im Schatten oder Halbschatten, gerne vor einem Gehölz, breitet sie sich mit der Zeit in dichten Kolonien aus und wächst bis zu 150 Zentimeter hoch. Gut wäre, wenn sie möglichst in feuchtem und humushaltigem Boden gepflanzt wird. Achte aber darauf, dass dort keine Staunässe entstehen kann. Die zumeist gepunkteten, zahlreichen Blüten bringen dann die schönsten Farben in den Schatten – Gelb, Violett, Weinrot, Blau und andere. Krötenlilien sind übrigens hart im Nehmen und vertragen auch Fröste bis minus 20 Grad, allerdings müssen sie wie auch Rosen gut geschützt werden. Dazu solltest Du den Pflanzstock z.B. mit Laub anhäufeln und die ganze Pflanze mit Reisig abdecken. Ein Rückschnitt ist erst im Frühjahr empfehlenswert.

 

 

 

MANCHE SCHÖNHEIT IM HERBST ENTDECKT MAN ERST BEIM NÄHERKOMMEN

Klar, erkennst Du schon von weitem die leuchtenden Astern in den Beeten oder die strahlenden Chrysanthemen. Sie scheinen jedes herbstliche Beet zu dominieren. Das muss aber nicht sein. Bestimmt hast Du auch ein Auge für die kleinen, aber feinen Schönheiten, die Dein Garten zu bieten hat. Purpurglöckchen oder Oktober-Steinbrech sind solche Genossen, die erst beim Näherkommen gefallen. Sie sind zart, auf den ersten Blick unscheinbar. Stehst Du aber vor ihnen, werden sie Dich mit ihrer sanften Schönheit in ihren Bann ziehen. Du solltest nur daran denken, dass ihnen reichlich Blattgrün zur Seite steht, damit sie ihre ganze Wirkung entfalten können. Du könntest sie zum Beispiel mit feinen Gräsern kombinieren oder mit der klassischen Fetthenne. Möglichkeiten gibt es viele. Einzig Dein Geschmack zählt. Bist Du Dir aber nicht sicher, dann lass Dich auf alle Fälle in der Gärtnerei von den kompetenten Mitarbeitern beraten. Bestimmt erarbeiten sie mit Dir auch einen Pflanzplan. Vielleicht sogar eine kleine Skizze. Du musst sie nur ganz lieb darum bitten.

 

Herbststauden - Leberbalsam-Aster - Franks kleiner Garten
Astern lieben die Sonne. Du kannst sie gerne auch in Deinen Steingarten pflanzen. Diese Staude hält es übrigens über mehrere Tage ohne Wasser aus. Foto: ikwc_exps

 

 

BRING ETWAS LICHT IN DIE HERBSTLICHE DÄMMERUNG

Wenn Du hier und da im Garten eine Lampe installierst, schenkt das Licht Deinen Beeten etwas Märchenhaftes und es macht neugierig. Gerne schlendert man dann doch in der Dämmerung von Lichtkegel zu Lichtkegel und  freut sich über die stimmungsvollen Pflanzkombinationen, die man vorfindet. Am schönsten finde ich flackernde Kerzen in aufgehängten Laternen. Sie schenken Deinem Garten etwas Geheimnisvolles, Verwunschenes, Einzigartiges zu dieser Jahreszeit. Du kannst aber auch gerne solarbetriebene Lämpchen ins Beet setzen oder einen schicken Leuchtturm, aber achte darauf, dass Du es nicht zu gut damit meinst. Sei lieber sparsam mit dem Einsatz von künstlichem Licht. Das erhöht die Wirkung.

 

 

 

FROSTSCHUTZ, DAMIT ES IM HERBST NOCH ETWAS LÄNGER BLÜHT

Auch wenn sich die ersten frostigen Nächte ankündigen, heißt das nicht, dass Du ab sofort auf die schönen Blüten im Garten verzichten musst. Du könntest zum Beispiel Deine Astern oder Chrysanthemen mit einem Gärtnervlies bedecken und so die zarten und empfindlichsten Pflanzenteile vor den kalten Temperaturen schützen. Zeigt das Thermometer dann wieder wärmere Temperaturen an und ist das frostige Intermezzo damit erst einmal beendet, kannst Du die hübschen Stauden wieder auspacken und Dich weiter über ihre zahlreichen Blüten freuen. Sie leuchten dann im Beet wieder so farbenfroh, als ob nichts gewesen wäre. Chrysanthemen im Topf solltest Du ohnehin am besten so nah wie möglich an die Hauswand heranholen. Dort wird Wärme abgegeben, die die Staude bis weit in den November durchhalten lässt. Die Bienen werden es Dir danken, denn sie finden so ebenso lang Nahrung.

 

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