Tomaten - Herztomaten - Franks kleiner Garten

TOMATEN AUF BALKON UND TERRASSE – WICHTIGE TIPPS FÜR EINE GROSSE ERNTE

//Werbung// Kann es einen Sommer ohne Tomaten geben? Ich finde: Nein! Du siehst das bestimmt  auch so. Damit sind wir auch nicht die Einzigen. Schaut man sich so um, sieht man wie Tomatenpflanzen Balkone und Terrassen unserer Nachbarn schmücken. Kein Wunder, denn die Tomate schmeckt zum einen sehr gut und zum anderen ist sie auch noch gesund. Sie enthält viele gesunde Vitamine, Nährstoffe und Mineralien. Und: Da sie zu 90 Prozent aus Wasser besteht, macht sie auch nicht dick. Wusstest Du, dass Tomaten den Pflanzenstoff Lycopin enthalten? Er verleiht der Tomate ihre schöne rote oder gelbe Farbe. Ihm sagt man nach, dass er die Immunabwehr stärken soll und so vor Herzerkrankungen schützt. Außerdem soll dieser Stoff freie Radikale in unserem Körper bekämpfen, die unsere Zellen schädigen und so zu Krebs führen. Die Tomate ist also nicht nur lecker, sondern auch ein sehr wichtiges Lebensmittel, von dem wir nicht genug bekommen können. Grund genug also, ihnen auf Terrasse und Balkon ein Plätzchen frei zu räumen. Worauf Du achten musst, damit Du auch eine reiche Ernte einfährst, habe ich Dir hier fix notiert.

 

Tomaten - Sie reifen - Franks kleiner Garten
Ich liebe diese kleinen, knackigen Herztomaten. Sie sind ein wunderbarer Snack für zwischendurch. Auf der eigenen Terrasse geerntet, schmecken sie noch mal so gut. Foto: frankskleinergarten.de

 

 

ENTSCHEIDEND: DAS RICHTIGE PLÄTZCHEN

Was für jede andere Pflanze gilt, gilt auch für Tomaten: Damit diese Nachtschattengewächse richtig schön wachsen können, musst Du ihnen das richtige Plätzchen frei räumen. Deine Tomaten fühlen sich nur wohl, wenn sie wind- und regengeschützt stehen und richtig schön Sonne abbekommen. Ich habe meine Tomaten in NIRVANA Muttererde gesetzt. Die bietet alles, was die Tomaten brauchen. Wasser auf den Blättern vertragen Tomaten übrigens überhaupt nicht. Ohne Regenschutz hat insbesondere die vernichtende Krautfäule leichtes Spiel. Darum solltest Du sie auch „von unten“ gießen, das heißt dicht über dem Boden. Die ideale Zeit zum Gießen sind übrigens die frühen Morgenstunden. Ein Bewässerungssystem aus Tonkegeln oder selbst gebaut aus Flaschen schadet nicht, denn es hilft Deinen Pflanzen, heiße Sommertage unbeschadet zu überstehen. Es ist auch eine gute Idee, die Topferde mit einer Mulchschicht abzudecken. Das verhindert, dass die Erde zu schnell austrocknet.

 

 

 

TOMATEN SIND HUNGRIGE ZEITGENOSSEN

Deine Tomaten sind stark zehrende Pflanzen. Damit sie schön wachsen, blühen und schließlich eine gute Menge Früchte tragen, musst Du sie ordentlich füttern. Es schadet daher nicht, gleich beim Einpflanzen der Tomaten eine Portion Hornspäne oder anderen organischen Vorratsdünger mit in die Erde zu streuen. Dann solltest Du sie aber erst einmal nicht mehr düngen. Erst nach vier Wochen gibt’s dann wieder neues Futter. Grund: Nach dieser Pause nimmt das Wachstum der stark zehrenden Tomaten deutlich zu. Außerdem  bilden sich jetzt die ersten Blütenknospen. Sobald die Pflanze ihre Blüten trägt, braucht sie dann zusätzliche Nahrung, sonst wird das nix mit den Tomaten und die Blätter verfärben sich ins Gelbliche. Meine Tomaten bekommen alle zwei Wochen eine ordentliche Portion NIRVANA Lebenselixier. Das ist ein organisch-mineralischer Volldünger, der zu 100% aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht. Gut durchschütteln, zwei Kappen voll auf 10 Liter Wasser schütten, umrühren und ab damit in die Tomatenerde. Das reicht schon. So einfach geht das.

 

Tomaten - Bester Dünger - Franks kleiner Garten
Ein guter Dünger ist wichtig für eine gute Ernte. Ich schwöre auf NIRVANA Lebenselixier. Da steckt alles drin, was meine Tomaten brauchen. Ich habe nur gute Erfahrungen damit gemacht. Foto: frankskleinergarten.de

 

 

WARUM DAS AUSGEIZEN SO WICHTIG IST

Ausgeizen ist wichtig! Es lohnt sich, alle Triebe, die aus den Blattachseln wachsen, herauszubrechen. Zwar sind sie nicht schädlich für Deine Tomatenpflanzen, aber das Herausbrechen stärkt sie und sorgt schließlich für einen höheren Ertrag. Du musst wissen, dass diese Triebe in den Blattachseln Deine Tomatenpflanze unnötig Kraft kosten. Kraft, die sie für die Blüte und Früchte benötigt. Lässt Du sie also stehen, könnte Deine Ernte geringer ausfallen. Es macht doch auch Spaß hin und wieder abends nach den Pflanzen zu sehen und sie ein wenig zu betüddeln, oder? Ernst zu nehmender sind Erkrankungen mit Mehltau, Kraut- und Braunfäule. Haben sich Deine Tomaten damit erst einmal angesteckt, wirst Du sie nur schwer wieder los. Damit sie nicht daran erkranken, ist es wichtig, dass Deine Tomaten trocken, luftig und nicht zu dicht beieinander stehen. Beachtest Du das und düngst Du Deine Tomaten regelmäßig, zum Beispiel mit NIRVANA Lebenselixier, ist die Gefahr einer Erkrankung gering. Haben sie sich aber erst einmal eine Pilzerkrankung eingefangen, solltest Du die betroffenen Pflanzenteile schnellstens entfernen und den Rest täglich mit einem Milch-Wasser-Gemisch einsprühen.

 

 

 

UND WANN IST DIE TOMATE REIF?

Frische Tomaten aus der eigenen Ernte sind etwas Herrliches, nicht wahr? Sie duften besser, schmecken einmalig und sind einfach Sommer pur. Darum freust Du Dich natürlich zu Recht, wenn Du eine ordentliche Portion reifer Tomaten ernten kannst. Aber wann ist es eigentlich so weit? Wann ist eine Tomate reif für die Ernte? Solange Deine Tomaten grün sind, solltest Du sie jedenfalls nicht verspeisen. Schließlich enthalten sie dann noch das giftige Solanin. Die meisten Tomatensorten sind reif, wenn sie strahlend rot in den Sträuchern hängen. Bei den gelben Tomaten ist die Reife nicht ganz so offensichtlich. Sie musst Du einzeln prüfen. Ist ihre Haut weich und lassen sich die Tomaten leicht vom Strauch lösen, kannst Du sie normalerweise essen. Es kann sein, dass im Herbst noch unreife Tomaten an Deinen Sträuchern hängen. Die pflückst Du ganz einfach ab und lässt sie in einem dunklen Raum oder in einem Karton nachreifen. Wichtig ist dabei, dass die Raumtemperatur mindestens 18 Grad beträgt. Schade ist eigentlich nur, dass diese Tomaten nicht ganz so gut schmecken wie ihre sonnengereiften Verwandten.

 

Tomaten – Balkon und Terrasse – Franks kleiner Garten
Tomaten mit Knoblauch schmecken super als Bruschetta auf geröstetem Weißbrot. Oder Du isst sie zusammen mit Basilikum und Mozzarella. Einfach lecker! Foto: frankskleinergarten.de

 

WER DIE WAHL HAT, HAT DIE QUAL

Wer keine Geduld hat und seine Tomatenpflanzen nicht selber ziehen will, kann vorgezogene Jungpflanzen vieler Sorten in der Gärtnerei oder im Garten-Center kaufen. Das Tolle ist, dass diese Pflanzen bis zu 60 Prozent mehr Früchte liefern als die Tomatenpflanzen aus Saatgut, zudem sind sie bestens geeignet für den Anbau auf Terrasse und Balkon. Diese Tomaten haben nur einen Nachteil: Viele neigen zum Platzen. Darum musst Du Dich unbedingt um sie kümmern, wie ich es oben beschrieben habe. So lässt sich Gärtnerfrust auf alle Fälle verhindern und eine tolle Ernte einfahren. Die Auswahl an Tomaten ist mittlerweile übrigens ziemlich beeindruckend. Für jeden dürfte etwas dabei sein: Etwa fruchtig-süße Naschtomaten wie „Sweet Million“ oder „Dasher“. Irgendwo habe ich gelesen, dass die „Philovita“ zu den wenigen Sorten gehört, die der Kraut- und Braunfäule einen ganzen Sommer lang trotzt. „Orangino“ ist wahnsinnig dekorativ auf dem Balkon und vor allem etwas für Feinschmecker, denn sie liefert eine Fülle an knallorangefarbenen Früchten mit ausgeprägtem Aroma. Besonders in der italienischen Küche sind feste, saft- und kernarme Fleisch- und Flaschentomaten beliebt. Und dann gibt es noch die tollen, wiederentdeckten alten Sorten…

 

 

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