BEWÄSSERUNG? ABER MIT SYSTEM!

Das kennen wir doch nur zu gut: Die Koffer für die Urlaubsreise sind längst gepackt, jetzt muss nur noch der Nachbar gefragt werden, ob er sich um die Pflanzen kümmert. Einmal die Woche sollen sie gegossen werden – mehr ist nicht nötig, aber bitte nicht zu doll. Es wäre auch großartig, wenn der Rasen, das Staudenbeet und die Rosen im Garten von ihm entsprechend versorgt werden könnten, oder? Aber Pech:  Er hat keine Zeit, verreist selber. Wie blöd! Und nun? Es gibt eine ganz einfache und elegante Lösung: Automatische Bewässerungssysteme. Die sind wirklich praktisch und bequem. Hier erfährst Du alles Wichtige über diese phantastischen Gartenhelfer.

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Ein Bewässerungssystem ist herrlich praktisch – nicht nur während der Urlaubszeit. Es erleichtert die Gartenarbeit ungemein und versorgt Deine Pflanzen bestens. Foto: Gardena

 

Nicht nur der Rasen, auch das Gewächshaus, die Kübelpflanzen und einzelne Beete können durch so ein System spielend leicht mit Wasser versorgt werden. Gerade bei Pflanzen, die sehr empfindlich sind, erweist sich so ein Bewässerungssystem als besonders praktisch. Deine Tomaten und Heidelbeeren werden es Dir mit Sicherheit danken. Die Idee ist ganz einfach: An den Wasserhahn wird ein Druckminderer mit Filter angeschlossen. Ihn kannst Du im besten Fall auf Uhrzeiten und Wassermengen einstellen. Von einem Hauptschlauch führen dann kleinere Schläuche mit Sprühern oder Tropfern direkt in die Beete. Da jeder Garten anders ist, ermöglichen zusätzliche Verbindungsstücke  weitere Verzweigungen der Schläuche. So gelangt auch noch ins hinterste Eckchen an heißen Tagen genügend Wasser.

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Solche Tropfschläuche kannst Du über- oder unterirdisch verlegen. Gerade für die Heckenbewässerungs sind sie sehr hilfreich. Foto: Vadym Zaitsev/shutterstock

 

Du findest in Deinem liebsten Gartencenter garantiert ein Einsteigerpaket, zum Beispiel das Gardena Urlaubsbewässerung-Set mit Vorratsbehälter. Das eignet sich besonders gut für die Balkon- oder die Terrassenbepflanzung. Mit dem Starter-Set kannst Du schon bis zu 36 Topfpflanzen automatisch bewässern. Es ist kinderleicht! Mit einem integrierten Zeitschalter wird die Bewässerung täglich für eine Minute aktiviert. Du musst den Schalter nur einmal programmieren, dann erledigt er den ganzen Sommer über den Rest. Über verschiedene Verteiler mit zwölf Ausgängen können Deine Pflanzen dann auch noch den unterschiedlichen Wasserbedürfnissen zugeordnet werden. Keine Pflanze kommt  also zu kurz. Sollte eine besonders viel Wasser benötigen, kannst Du ihr sogar  bis zu drei Tropfverteiler in den Topf stecken. Ein Einsteiger-Set bekommst Du schon ab 50 Euro. Und auch das kannst Du je nach Bedarf erweitern.

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Starter-Sets gibt es schon ab 50 Euro. Mit ihnen kannst Du super Deine Balkon- und Terrassenpflanzend bewässern und ohne Sorgen in den Urlaub fahren. Foto: Gardena

 

Im Baumarkt kannst Du Dir auch spezielle Tropfrohre besorgen. Sie lassen sich sehr bequem unterirdisch verlegen. Ich bewässere auf diese Weise zum Beispiel  meine Rotbuchenhecke und die Rosen-Beete. Das funktioniert wunderbar! Ist erst einmal alles installiert, musst Du nur noch den Wasserhahn aufdrehen. Und selbst diese Arbeit kannst Du Dir abnehmen lassen: Ein Bewässerungscomputer steuert, wann und wie lange das Wasser in welcher Menge fließen soll. Mittlerweile sind sogar Sensoren erhältlich, über die Du aus der Ferne die Bewässerung Deines Gartens steuern kannst. Ganz neu ist das ‚Gardena smart system Set‘. Über eine mobile App steuerst Du die angeschlossenen Geräte, auch aus Deinem Urlaubsparadies. Der smarte Sensor liefert aktuelle Messwerte wie Bodenfeuchte, Außentemperatur und Lichtstärke. So weißt Du zu jeder Zeit, wie es um das Wetter in Deinem Garten bestellt ist und kannst Dich über Dein Smartphone um eine entsprechende Bewässerung Deiner Pflanzen kümmern. Willst Du allerdings Deinen kompletten Garten über ein Bewässerungssystem versorgen, würde ich Dir empfehlen mit einem Garten- und Landschaftsbauer zusammenzuarbeiten. Der verlegt die Schläuche kompetent. Dann kann nichts schief gehen.

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Damit nur bei Bedarf gewässert wird, kannst Du Sensoren einsetzen. Die neusten geben ihre Infos an Dein Smartphone weiter. So lässt sich die Bewässerung ganz bequem steuern. Foto: Gardena

 

Solltest Du der Technik nicht vertrauen wollen, gäbe es noch eine andere wirkungsvolle Methode, wie Du wenigstens Deine Kübelpflanzen während deiner Abwesenheit mit Wasser versorgen kannst: Tonkegel, die frisches Wasser aus einem Vorratsbehälter saugen und schließlich bei Trockenheit an die Erde abgeben. Die gibt es schon ab 3,50 Euro im Garten-Center. Vorteil: Die Pflanzen werden nur bei Bedarf bewässert und das System muss nicht an den Wasserhahn angeschlossen werden. Falls also wider Erwarten etwas schief gehen sollte, kann höchstens die Wassermenge aus dem Behälter auslaufen – mehr nicht. Das gibt Dir bestimmt ein besseres Gefühl, wenn Du mehrere Tage nicht zu Hause bist. Mit ähnlichem Prinzip sind solche Modelle auch als größeres System für Balkonpflanzen erhältlich. Deinem Garten können sie hingegen nicht helfen. Das wird dann wohl doch der Nachbar übernehmen müssen…

 

 

 

 

 

 

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