September - Illustration - Franks kleiner Garten

10 DINGE, DIE DU NOCH FIX IN DIESEM SEPTEMBER ERLEDIGST

Und schon ist wieder September. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht – oder? Aber noch können wir die Sonne genießen und die letzten warmen Tage ganz wunderbar für die Gartenarbeit nutzen. Deine Hecke muss vielleicht noch gestutzt und der Rasen gemäht werden. Das Unkraut solltest Du jäten und die ersten Blumenzwiebeln verbuddeln. Du siehst, auch  in diesem Monat gibt es wieder einiges für Dich zu tun. Was Du auf gar keinen Fall vergessen darfst, habe ich Dir hier fix notiert. Eine weitere Liste mit den 10 Dingen, die Du im September erledigen solltest, findest Du hier.

 

Fingerhut - Digitalis - Septeber - Franks kleiner Garten
Die Zweijährigen säen sich gerne in diesen Tagen aus. Oft blühen Fingerhut und Co. dann an neuen, unerwarteten Plätzen. Für jeden Gärtner ist das eine kleine Überraschung. Der eine mag’s, der andere nicht. Foto: Sopha Changaroon

 

IM SEPTEMBER KANNST DU STAUDEN PFLANZEN

Der September ist die beste Zeit, um im Garten neue Stauden zu pflanzen. Die Tage sind mild und die Pflanzen haben noch genügend Zeit sich vor dem Winter an ihr neues Zuhause zu gewöhnen. Zudem verwöhnen Gärtnereien und Garten-Center jeden Gärtner in diesen Wochen mit einem tollen Angebot. Am schönsten wirken Stauden, wenn Du sie in kleinen Gruppen setzt – vielleicht zu dritt oder zu fünft. Aber Achtung: Die Stauden sind jetzt noch klein und werden garantiert noch wachsen. Darum halte unbedingt den empfohlenen Pflanzabstand ein. Schließlich sollen sie sich doch in Deinem Garten wohlfühlen und nicht ihren Lebensraum erkämpfen müssen, oder?

DIE ZWEIJÄHRIGEN WERDEN AUSGESÄT

Fingerhut und Wald-Scheinmohn säen sich im September gerne selber aus. Das Blöde dabei: Sie gehen auf Wanderschaft und suchen sich so ihr Plätzchen für die nächste Saison gerne selber aus. Wer Überraschungen mag, dem wird’s sicherlich gefallen. Möchtest Du aber die Kontrolle über Deine Beete behalten oder bist mit dem Wachstum Deiner Zweijährigen nicht so ganz zufrieden,  kannst Du jetzt ganz easy nachhelfen: Sammle einfach die Samen ein und säe sie ganz fix an der gewünschten Stelle wieder aus. Dafür musst Du zuerst den Boden aufrauen, dann  die Samen nach der Aussaat mit dem Fuß leicht in die Erde drücken und anschließend ordentlich begießen. Fertig. Jetzt wächst der Fingerhut dort, wo Du ihn haben willst.

 

Dahlien - September - Franks kleiner Garten
Damit Deine Beete bis weit in den Herbst blühen, musst Du sie regelmäßig ausputzen. Schneide auch von Deinen Dahlien immer das verwelkte ab. Foto: zhuk _ ladybug

 

 

IM SEPTEMBER SCHNIPPELN, UM DIE BLÜTEZEIT ZU VERLÄNGERN

Wenn Du jetzt regelmäßig Verblühtes aus Deinen Beeten entfernst, kannst Du Dich über neue Blüten bis weit in den Herbst hinein freuen. Vor allem Dahlien erweisen sich so als äußerst blühfreudig. Noch ein Pluspunkt: Schnippelst Du Verwelktes heraus, verausgaben sich die Pflanzen nicht mit der Samenbildung, sondern sparen ihre Kräfte für den Winterschlaf und den Neuaustrieb im kommenden Frühjahr.

JETZT GIBT’S NOCH WAS FÜRS GEMÜSEBEET

Kann man jetzt noch Gemüse aussäen und dann im Winter ernten? Geht das? Aber klar doch! Es gibt viele Gemüsesorten, die Frost vertragen und sogar im Winter geerntet werden können. Winterspinat, Portulak und das kresseähnliche Löffelkraut kannst Du ohne Bedenken nun noch aussäen. Rucola, Grünkohl oder Schwarzwurzel solltest Du hingegen schon im Sommer pflanzen. Am leichtesten erntest Du, wenn Du die Flächen großzügig mulchst oder mit einem Vlies abdeckst. Noch einfacher ist es im Kaltgewächshaus.

 

Winterlinge - September - Franks kleiner Garten
Damit Dein Garten im kommenden Jahr wieder früh an Farbe gewinnt, verbuddeln wir jetzt die Winterlinge. Das tolle: Diese Pflanze ist total pflegeleicht. Du musst Dich kaum um sie kümmern. Foto: Iva Vagnerova

 

 

DIE WINTERLINGE KOMMEN IM SEPTEMBER IN DEN BODEN

Die Knollen der Winterlinge lassen kaum vermuten, dass aus ihnen einmal die schönste Frühlingsblüher werden. Es lohnt sich aber auf alle Fälle, sie ins Beet zu setzen. Du solltest Winterlinge jetzt an einem sonnigen bis halbschattigen Platz etwa fünf Zentimeter tief in der Erde verbuddeln. Der Boden darf gerne kalkhaltig und ph-neutral sein. Um sicher zu gehen, dass die kleinen Blumenzwiebeln auch wirklich Wurzeln schlagen, solltest Du sie vor dem Pflanzen über Nacht ins Wasser legen. Dann macht ihnen auch ein etwas trockener Boden nichts aus.

IMMERGRÜNE GEHÖLZE ZIEHEN JETZT UM

Immergrüne Nadel- und Laubgehölze solltest Du spätestens im September umpflanzen. Kirschlorbeer, Zypressen und Buchs verdunsten im September kaum noch Wasser und bilden im noch warmen Boden bis zum Winter neue Wurzeln. Beachte dabei aber, dass die Pflanzen im ersten Winter trotzdem anfälliger für Frostschäden sind. Es kann also trotz aller Vorsicht zu Verlusten kommen. Vor allem empfindliche Arten wie Kamelien könnten leiden. Darum überleg Dir genau, ob jetzt der richtige Zeitpunkt ist. Vielleicht verschiebst Du die Aktion doch besser in den Frühling?

 

Rosen - Kletterrose - September - Franks kleiner Garten
IN DIESEN TAGEN SOLLTEST DU UNBEDINGT HIN UND WIEDER NACH DEINEN ROSEN SEHEN. VERLIEREN SIE JETZT SCHON IHRE BLÄTTER, MUSST DU SOFORT EINSCHREITEN. NÄHRSTOFFMANGEL KANN EINE URSACHE SEIN. FOTO: FRANKSKLEINERGARTEN.DE

 

 

UNBEDINGT DIE NÜTZLINGSQUARTIERE IM SEPTEMBER VORBEREITEN

Wie wichtig Insektenhotels in unseren Gärten sind, sollte sich mittlerweile rumgesprochen haben. Jetzt ist genau die richtige die Zeit, um für den Bau eines solchen Winterquartieres das Baumaterial zu sammeln. Bestimmt findest Du beim Spaziergang mit dem Hund das perfekte Material für so ein Hotel: Kiefernzapfen, verholzte Stängel, Äste, verlassene Schneckenhäuser, Stroh. Aber auch beim Rückschnitt im Garten dürfte das eine oder andere für den Bau anfallen. Besonders naturnah sind übrigens Haufen aus Laub, Heckenschnitt oder Reisig. In so einem Haufen fühlen sich übrigens nicht nur Insekten wohl, sondern auch der eine oder andere Igel findet dort Unterschlupf.

DIE ROSEN VOR PILZBEFALL SCHÜTZEN

Leider verliert so manche Rose an regenreichen Septembertagen ihre grünen Blätter. Vor allem dann, wenn sich darauf schwarze oder  rostrote Flecken bilden. Dann musst Du unbedingt handeln und zwar ganz fix. Die Ursache könnte zum Beispiel ein Nährstoffmangel sein. In diesem Fall solltest Du Deine Rosen nun noch einmal mit etwas Hornspänen und Steinmehl düngen. Sorge bitte auch dafür, dass der Boden um sie herum immer schön aufgelockert ist. Sollten Deine Rosen durstig sein, achte beim Gießen darauf, dass Du das Wasser nach Möglichkeit NICHT über die Blätter gießen. Das begünstigt nämlich Pilzkrankheiten wie den Echten Mehltau.

 

Oleander - September - Franks kleiner Garten
Schnippel Dir doch von Deinem Oleander jetzt ein paar Stecklinge ab und setze sie in die Erde. So kannst Du den tollen Sommerstrauch ganz einfach vermehren. Foto: TalyaPhoto

 

 

NOCH FIX IM SEPTEMBER DEN RASEN FLICKEN

Noch scheint der Winter weit, weit weg. Genügend Zeit also, um sich jetzt noch fix Rasen um den Rasen zu kümmern. Bestimmt hat er auch bei Dir im Sommer gelitten und die eine oder andere Stelle muss geflickt werden. Darum säen wir am Wochenende neuen Rasen aus. Schließlich ist es noch warm genug, damit die Grassamen keimen und wachsen können – und das meistens ungestörter als im Frühling. Das geht so: erst den Boden aufrauen, dann aussäen, schließlich Pflanzerde drüber streuen und gießen. Die Stellen schön feucht halten. Am einfachsten geht das mit dem Rasensprenger. Und eigentlich könntest Du dann auch gleich die Gelegenheit nutzen und drum herum das feuchte Laub vom Rasen harken, damit sich darunter kein Schimmel bildet.

GANZ EINFACH FÜR NACHWUCHS SORGEN

Du kannst jetzt wunderbar von Geranien, Oleander und Fuchsien Stecklinge schneiden und so ganz einfach für Nachwuchs sorgen. Die Stecklinge einfach unter einer Haube aus Folie oder Glas in die Erde setzen und das Gießen nicht vergessen. Übrigens lösen jetzt pflegeleichte Pflanzen wie Chrysanthemen und Erika die Sommerblumen in Deinen Balkonkästen ab. Das Tolle: Sie vertragen ohne große Probleme die ersten Fröste. Achte aber bitte darauf, dass Du sie richtig mit Wasser versorgst. Gießt Du zu wenig, könnten die Wurzeln vertrocknen. Gießt Du zu viel, verfaulen sie eventuell. Das richtige Augenmaß ist also gefragt…

 

 

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2 Kommentare

  • Conesch
    13. September 2017 17:24

    Schöne Internetseite!

    • admin
      19. September 2017 15:40

      Danke. Wie lieb von Dir. LG, Frank

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