DIE FRÜHJAHRSKUR FÜR DEINEN RASEN

Der Winter ist fort, der Frühling da! Und endlich blühen die Forsythien. Damit ist nun der richtige Zeitpunkt gekommen, an dem Du Deinen Rasen fit für die kommende Gartensaison machst. Wenn Du jetzt Fehler vermeidest, schaffst Du damit die Basis für ein dauerhaftes Wachstum und ein saftiges Grün das ganze restliche Jahr über. Mit diesen guten Ratschlägen wird Dein Rasen kräftig und immer gut in Form sein.

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Endlich kann unser Rasen wieder aufatmen. Wenn nicht mehr mit einem längeren Frost zu rechnen ist, können wir mit der Rasenpflege starten   Foto: Artens/shutterstock

 

Damit Dein Rasen Dir das restliche Jahr über eine Freude macht, musst Du beim Mähen, Vertikutieren und Düngen nur ein Paar Regeln beachten. Es ist gar nicht so kompliziert. Aber bevor Du mit der eigentlichen Rasenpflege überhaupt beginnst, solltest Du erst einmal das alte Herbstlaub und die ollen Zweige von Deinem Rasen zusammensuchen. Denn vor allem unter dem Laub bilden sich gerne feuchte Stellen. Benutze einfach einen Rechen oder eine Harke. Damit lässt sich das Zeug am besten einsammeln.

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Bevor Du den Rasen mähst, überprüfe doch noch schnell den Luftfilter und das Öl Deines Rasenmähers. Eventuell muss beides ausgewechselt werden   Foto: Gabe Smith/shutterstock

 

 

Der erste Schnitt ist entscheidend

Nach dem Du das Herbstlaub und die kleinen Zweige eingesammelt hast, musst Du noch die Maulwurfshügel beseitigen. Die Hügelerde verteilst Du großzügig im Garten, die freigelegten Eingänge trittst Du fest. Jetzt kann es losgehen! Dein Rasen wird zum ersten mal in diesem Jahr gemäht. Der erste Schnitt sollte Anfang April erfolgen. Er darf aber nicht zu kurz ausfallen. Vier oder fünf Zentimeter Schnitthöhe sind optimal. Vorsicht: Schneidest Du ihn zu kurz, kann das den ganzen Frühling über Spuren hinterlassen. Und: Achte darauf, dass der Rasen trocken ist.

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Du kannst versuchen das Moos auszuharken. Wenn die Stellen nicht zu groß sind, ist das am unkompliziertesten. Ansonsten empfiehlt sich ein Vertikutierer    Foto: GryT/shutterstock

 

 

Das Moos muss weg

Rasenfilz und Moos sind nach einem Winter nichts ungewöhnliches. Diese Stellen musst Du unbedingt entsprechend bearbeiten, da sich sonst das Moos weiter und weiter ausbreitet und die Rasenpflanzen verdrängt. Sind die Stellen groß, solltest Du im Frühjahr Deinen Rasen unbedingt Vertikutieren. Mit einem motorbetriebenen Vertikutierer ist das auch keine große Anstrengung. Denn die scharfen Widerhaken der Messerwelle reißen Moos und Grasfilz mühelos heraus. Das Wurzelgeflecht wird dabei derart geschädigt, dass kein Moos mehr nachwachsen sollte. Du musst den Vertikutierer gleichmäßig in Längs- und dann in Querrichtung ziehen. Wichtig ist, dass die Messer den Boden nicht tiefer als drei Millimeter aufritzen – sonst beschädigst Du die Grasnarbe zu sehr. Zwar sieht der Rasen hinterher ohnehin ziemlich gerupft aus, aber durch die Belüftung und die richtige Pflege wird er sich ziemlich schnell wieder erholen.

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Es empfiehlt sich, Rasenlöcher oder braune Stellen neu anzusäen. Frischer Grassamen kann gerade nach dem Vertikutieren und Düngen gut in die Erde gebracht werden   Foto: Artens/shutterstock
Jetzt wird gekalkt

Sollte sich Dein Rasen durch die Moosentfernung an einigen Stellen zu sehr ausgedünnt haben, kannst Du dort frischen Grassamen nachsäen. Um ihn langfristig moosfrei zu halten, musst Du Deinen Rasen jetzt vor allem kalken. So kannst Du den ph-Wert der Erde regulieren. Denn Moos und Unkraut bevorzugen saure Böden und dem beugst Du mit dem Kalk vor. Nach dem Kalken solltest Du Deinem Rasen erst einmal eine kurze Pause gönnen, bevor Du die Frühjahrskur fortsetzt.

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Zum Kalken und Düngen ist ein Streuwagen besonders gut geeignet. Mit ihm verteilst Du alles wunderbar gleichmäßig über die gesamte Rasenfläche   Foto: Ingrid Balabanova/shutterstock
Zum Schluss noch düngen

Wenn sich Dein Rasen nach einigen Tagen vom Vertikutieren erholt und der Kalk sich aufgelöst hat, solltest Du die komplette Rasenfläche düngen. Am besten benutzt Du dafür einen speziellen Dünger aus dem Garten-Center. Die Zusammensetzung ist perfekt auf die Bedürfnisse Deines Rasens abgestimmt. Du kannst aber auch gerne Deinen feingesiebten Kompost dafür benutzen. Wichtig ist nur, dass Du den Dünger gleichmäßig auf die ganze Fläche bringst. Solltest Du bisher nicht Vertikutiert haben, ist das übrigens kein Problem. Mache es einfach 14 Tage nach der Düngung. Experten raten sogar dazu. Denn dann ist der Rasen schon mit Nährstoffen angereichert und der Wuchs wird stimuliert. So erholt sich der Rasen noch fixer von seiner Frühjahrskur.

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Dein Rasen wird Dir die aufmerksame Frühjahrskur mit einem satten Grün danken. Machst Du es richtig, musst Du ihn nur noch mähen und erst zum Herbst wieder düngen  Foto: Artens/shutterstock

1 Kommentar

  • hülya souk
    11. Januar 2017 20:05

    ich habe hier viel gelernt. Danke

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