Januar - Illustration - Gewächshaus - Marco Scanga - Franks kleiner Garten

IM GEWÄCHSHAUS – 5 DINGE, DIE DU NOCH FIX IM JANUAR ERLEDIGST

Noch ist nicht so wahnsinnig viel zu tun. Kein Wunder, wir haben ja schließlich noch Winter. Ungeduldig, wie ich nun einmal bin, scharre ich schon mit den Hufen und möchte endlich wieder im Garten und im Gewächshaus loslegen. Dir geht es doch bestimmt genauso, oder? Und weil das so ist, nutze ich jede Gelegenheit, um draußen an der frischen Luft aktiv zu werden. Damit ich auch wirklich nichts vergesse, habe ich fix notiert, was ich im Januar im Gewächshaus erledigen muss und will.

 

Gewächshaus - Januar - Tulpen - Topf - Franks kleiner Garten
Frühling im Gewächshaus: Die ersten Tulpen arbeiten sich vor durch die Erde ans Licht. Foto: frankskleinergarten.de

 

 

JETZT DAS GEWÄCHSHAUS REGELMÄSSIG LÜFTEN

Frische Luft schadet nicht. Im Gegenteil. Sie tut Deinen Pflanzen im Gewächshaus gut. Darum wird bei mir an jedem milden Tag vormittags die Gewächshaustür geöffnet und erst am späten Nachmittag wieder geschlossen. Ich meine, dann regelrecht spüren zu können, wie sehr sich mein Grünzeug darüber freut. Kein Wunder, abgestandene Luft riecht und schmeckt schließlich nicht gut. Wenn sie dann auch noch feucht ist, bildet sich ganz fix Schimmel auf der Pflanzerde im Kübel oder Krankheitserreger lassen sich auf den Blättern nieder. Und das wollen wir doch nicht.

WICHTIG: DAS LICHT MUSS REIN

Im Januar werden die Tage wieder länger. Die Sonne scheint öfter als in den vergangenen Winterwochen. Hin und wieder strahlt der Himmel sogar im schönsten Blau. Mancherorts liegt noch Schnee, auch auf den Gewächshausdächern, und so verdunkelt kommt kaum noch Licht hinein. Auch wenn’s hübsch aussieht, ist es doch schlecht für die erste Saat. Sie beginnt nun zu keimen und braucht Licht und Sonne. Auch die untergestellten Kübelpflanzen sehnen sich danach. Darum achte ich immer darauf, dass das Gewächshausdach frei bleibt und auch die Wände immer schön geputzt sind. Manchmal reicht es schon mit einem alten Lappen, die eine oder andere Scheibe abzuwischen.

 

Gewächshaus - Hoklartherm - Dezember - Frost - Winter - Franks kleiner Garten
Die Gewächshausscheiben sollten immer frei von Schnee und Eis sein, damit genügend Licht hinein gelangt. Foto: frankskleinergarten.de

 

 

DEINE PFLANZEN BRAUCHEN AUCH IM JANUAR WASSER

Es ist ein Irrtum, wenn Du glaubst, dass die meisten Kübelpflanzen im Winter erfrieren. Die meisten Pflanzen verdursten nämlich. Darum achte ich auch im Gewächshaus nun regelmäßig darauf, dass meine Pflänzchen es schön feucht haben. Staunässe wäre allerdings auch nicht gut. Dann faulen die Wurzeln weg. Darum gilt: Lieber etwas weniger gießen, dafür aber regelmäßig.

IM GEWÄCHSHAUS AUCH MAL WAS ANDERES AUSPROBIEREN

Der Januar ist genau der richtige Monat, um Chili, Auberginen, Islandmohn und Christrosen auszusäen – und das wäre schließlich mal was anderes, als ewig nur Tomaten, Gurken und Blattsalate. Wird Chili im Januar ausgesät, kannst Du später übrigens mehr ernten. Auch gut zu wissen: Auberginen brauchen relativ lange, um sich zu entwickeln. Darum kommen sie jetzt in die Anzuchterde. Sie mögen es allerdings etwas wärmer. Damit Deine Aussaat jetzt gelingt, solltest Du unbedingt einige Dinge beachten: Nutze nur frische Anzuchterde. In der aus dem vergangenen Jahr könnten es sich Krankheitserreger gemütlich gemacht haben. Die Erde sollte natürlich auch torffrei sein. Gartengeräte, die Du für die Anzucht benutzt, sollten unbedingt sauber sein. Säe weniger Samen aus als im Frühling. Nur so haben die Keimlinge genügend Platz, sich zu entfalten und müssen nicht mit anderen Zöglingen konkurrieren. Natürlich sollte die Temperatur im Gewächshaus einigermaßen konstant sein und die Scheiben ordentlich Licht durchlassen.

 

Chrysanthemen - Garten - Gewächshaus - Frühling - Winter - Herbst - Franks kleiner Garten
Mit Stecklingen kannst Du Deine Pflanzen super günstig vermehren – auch Deine Chrysanthemen. Foto: Savina Nataliia

 

 

JETZT KANNST DU PRIMA STECKLINGE SCHNIPPELN

Im Januar kannst Du Deine Pflanzen ganz einfach über Stecklinge vermehren, zum Beispiel Deine Chrysanthemen. Dafür schnippelst Du etwa 10 bis 15 Zentimeter lange Stängel von der Mutterpflanze ab und setzt sie in einen Topf mit Pflanzerde. Schneide sie möglichst weit unten ab. Die Schnittstelle sollte schräg verlaufen, so kann der Steckling leichter Wasser aufnehmen.Bei mäßiger Temperatur werden sich ganz fix Wurzeln bilden. Stecklinge von Fuchsien und Pelargonien, die im Herbst bewurzelt wurden, pflanzt Du im Januar um in größere Töpfe.

 

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