Nachhaltig Gärtnern - Gartenpforte - Franks kleiner Garten

NACHHALTIG GÄRTNERN GEHT IMMER – DIE 5 KLÜGSTEN IDEEN

Im Garten gibt’s das ganze Jahr etwas zu tun  – selbst im Winter. Herrlich! So kommen wir raus an die frische Luft und bleiben aktiv. Als Gartenfans können wir zudem über die Monate viel zum Umwelt- und Tierschutz beitragen. Darum solltest Du unbedingt nachhaltig Gärtnern. Das geht übrigens immer. Ganz unabhängig von der Jahreszeit. Das Tolle: Du sparst damit eine Menge Geld und es ist spannend und kreativ. Die 5 klügsten Tipps dazu habe ich Dir hier fix notiert…

 

Nachhaltig Gärtnern - Laub rechen - Franks kleiner Garten
GARTENARBEIT IST GESUND. DARUM SOLLTEN WIR, SOWEIT ES GEHT, ALLES IN HANDARBEIT ERLEDIGEN UND AUF DIE BEQUEMEN MASCHINEN VERZICHTEN. KLEINE ANMERKUNG: DER RECHEN IST ZWAR AUS PLASTIK, ABER EIN ERBSTÜCK – ALSO SCHON SEIT VIELEN, VIELEN JAHREN IN BENUTZUNG. FOTO: FRANKSKLEINERGARTEN.DE

 

 

HANDARBEIT – SO HÄLT NACHHALTIG GÄRTNERN FIT

Das Schöne an der Gartenarbeit ist doch, dass Du raus an die frische Luft kommst und in Bewegung bleibst. Schließlich gilt: Wer rastet, der rostet. Also – ab geht’s! Als Erstes solltest Du zum Rechen greifen und das Laub auf dem Rasen zusammenfegen. Verzichte dabei auf die gerade so beliebten Laubbläser. Sie sind zwar praktisch und die Arbeit geht mit ihnen fixer, aber zu Deiner Fitness tragen sie nichts bei. Auch beim Unkraut hat sich die Handarbeit bewährt: Den Samenunkräutern machst Du mit der Hacke das Leben zur Hölle, Wurzelunkräuter wie die Quecke werden herausgezogen. Auffahrt, Terrasse und den Gehweg zum Haus befreist Du mit einem Fugenkratzer vom Unkraut. Beachte: Unkrautvernichtungsmittel sind ohnehin auf befestigten Flächen verboten.

 

Nachhaltig Gärtnern - Tonscherben - Recycling - Franks kleiner Garten
Im Garten lässt sich fast alles wiederverwenden – auch die Scherben eines kaputten Tontopfes. Das spart Geld und Ressourcen, zudem macht es erfinderisch und großen Spaß. Foto: frankskleinergarten.de

 

 

IMMER IM KREISLAUF DENKEN

Recyceln, Netzwerken, Tauschen – Kurz: Einfach in Kreisläufen denken. Das zeichnet nachhaltiges Gärtnern aus. Du kannst zum Beispiel Gartenabfälle einfach weiter verwenden, als Kompost oder Mulchschicht in Beeten und unter der Hecke. Du sammelst Regenwasser in der Tonne und gießt damit Deine Pflanzen. Große und selten genutzte Gartengeräte kannst Du leihen, gebraucht erwerben oder neuwertig zusammen mit Freunden kaufen. Das spart eine Menge Geld. Falls Du nicht mehr weißt, wohin mit Deinen vielen Pflanzen, verschenke sie einfach in Deiner Nachbarschaft. Samen kaufst Du nicht im Garten-Center, sondern sammelst und lagerst sie, damit Du sie  in der kommenden Saison wieder aussäen kannst. Du kannst sie auch ganz wunderbar mit anderen Gartenfreunden tauschen oder schick verpackt verschenken.

 

Nachhaltig Gärtnern – Gänseblümchen - Wiese - Franks kleiner Garten
Eine WILDBLUMENWIESE LOCKT VIELE INSEKTEN AN – UND NICHT NUR BIENEN, DIE DORT POLLEN FINDEN. SIND DIE INSEKTEN ERST EINMAL DA, KOMMEN AUCH DIE VÖGEL UND ANDERE TIERE ZU DIR IN DEN GARTEN. FOTO: ALEXEY IZOTOV

 

 

BEIM NACHHALTIG GÄRTNERN GIBST DU WILDKRÄUTERN EINE CHANCE

Es muss nicht immer ein englischer Rasen sein! Gib statt dessen dem einen oder anderen Gänseblümchen eine Chance. Die sehen doch ganz hübsch aus und sind immerhin ein Anfang. Noch besser wäre, wenn Du einen Teil Deiner Rasenfläche in eine Blumenwiese verwandeln könntest. Solche Wiesen locken jede Menge Insekten an und damit auch andere Tiere. Allerdings muss dafür wahrscheinlich Dein Boden abgemagert werden, d.h. Du trägst die oberste Bodenschicht ab oder arbeitest große Mengen Sand in den Boden ein. Falls Dir das zu viel Arbeit ist, kannst Du auch einfach entsprechende Samenmischungen auf Deinem Rasen verteilen. Dafür raust du mit einer Harke zuerst den Rasen auf, dann wird der Samen verstreut und schließlich ordentlich gegossen – am besten mit einem Rasensprenger.

 

Nachhaltig Gärtnern – Topf - Steingut - Endless Summer - Frühling - Sommer - Franks kleiner Garten
PLASTIKTÖPFE SIND ZWAR LEICHTER, ABER MIT GEFÄSSEN AUS TERRACOTTA ODER STEINGUT WIRD DIE UMWELT WENIGER BELASTET. AUSSERDEM SEHEN SIE VIEL SCHÖNER AUS. FOTO: ENDLESS SUMMER

 

 

NACHHALTIG GÄRTNERN: PLASTIK IM GARTEN VERMEIDEN

Ich finde Tontöpfe immer schöner, als Kübel aus Plastik. Egal, ob auf der Terrasse, der Fensterbank oder für die Anzucht im Gewächshaus. Diese Töpfe bekommen mit den Jahren eine wundervolle Patina, die ihnen einfach ein antik-aristokratisches Aussehen verleihen. Klar, muss man im Winter ein Auge auf diese Töpfe haben. Nur zu leicht können sie Schaden nehmen. Aber sie sind auch ökologischer und geht mal einer kaputt, kannst Du ihn vielleicht noch reparieren oder wenigstens dekorativ ins Beet integrieren. Aber auch die Scherben sind noch zu gebrauchen. Bevor Du einen neuen Topf bepflanzt kannst Du eine von ihnen über das Wasserloch im Boden legen.

 

Nachhaltig Gärtnern - Marienkäfer – Schädlingsbekämpfung - Frank kleiner Garten
BLATTLÄUSE KANN MAN AUCH SEHR GUT AUF NATÜRLICHE WEISE BEKÄMPFEN. AM BESTEN GEHT’S MIT MARIENKÄFERN. UND FALLS DIE GERADE MAL KEINE ZEIT HABEN, KANNST DU DIE LÄUSE AUCH EINFACH MIT DEM GARTENSCHLAUCH ABSPRITZEN. FOTO: HENRI KOSKINEN

 

 

DIE NATÜRLICHE METHODE GEGEN SCHÄDLINGE

Blattläuse muss man nicht gleich mit dem Gift aus dem Garten-Center bekämpfen. Viel lieber solltest Du erst einmal die Marienkäfer ihre Arbeit machen lassen. Sie halten Schädlinge genauso gut in Schach, wie Florfliegen, Schlupfwespen oder Schwebefliegen. Außerdem locken diese Insekten wiederum die tollsten Vögel in Deinen Garten. Falls die Marienkäfer ihren Job jedoch nicht schaffen: Oft sitzen Blattläuse an den Triebspitzen. Das erkennst Du an den zusammen gerollten oder gekräuselten  Blättern. Die kannst Du fix abschnippeln und einige Tage auf dem Boden liegen lassen. Die Blattläuse bleiben, aber Nützlinge, die sich dort vielleicht versteckt haben, wandern weiter. Gegen Dickmaulrüssler, Buchsbaumzünsler oder Apfelwickler helfen übrigens Nematoden. Das sind kleine Fadenwürmer, die Du im Garten-Center kaufen kannst. Sie werden einfach ins Gießwasser eingerührt und per Wasserspritze oder Gießkanne über die befallenen Pflanzen verteilt.

 

 

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