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JETZT BLUMENZWIEBELN PFLANZEN – DAZU MEINE 5 BESTEN TIPPS

Jetzt geht’s wieder los! Wer sich im Frühjahr über eine Blütenpracht in seinem Garten freuen möchte, der sollte unbedingt in diesen Tagen Blumenzwiebeln setzen. Ich weiß, das klingt immer ein wenig merkwürdig, wenn ich darauf hinweise. Das mag daran liegen, dass der Herbst gerade seine ersten Tage erlebt und wir gerade angefangen haben, den Garten winterfest zu machen. Dennoch: Der kluge Gärtner denkt jetzt schon ans nächste Gartenjahr. Darum jetzt ab mit den Blumenzwiebeln in die Erde. Worauf Du dabei unbedingt achten solltest, habe ich Dir hier fix notiert. Das sind meine 5 besten Tipps.

 

Hochwertige Blumenzwiebeln sind dick und sehen einfach nur gesund aus. Jetzt kommen sie in die Erde. Foto: PhotoSGH

 

 

EINE GESUNDE BLUMENZWIEBEL HAT EINE DICKE SCHALE

Du solltest unbedingt auch Narzissen oder Hyazinthen pflanzen, denn erst sie schenken dem Frühling seinen ganz besonderen Duft. Und genauso, wie Du Deine anderen Pflanzen vorm Kauf auf ihre Gesundheit hin prüfst, solltest Du auch die Blumenzwiebeln auf ihren Zustand hin untersuchen. Mein Tipp: Eine qualitativ hochwertige Blumenzwiebel ist groß und hat eine dicke Schale. Guck sie Dir also vorm Kauf ganz genau an.

GEPFLANZT WIRD ERST, WENN’S WIRKLICH KALT IST

Blumenzwiebeln werden oft schon im späten Sommer in den Gartencentern angeboten. Sogar die Discounter haben sie dann im Angebot. Natürlich kannst Du jetzt zugreifen, aber Du solltest diese Blumenzwiebeln erst einmal trocken und kühl lagern. Am besten in Deinem Keller oder Deinem Schuppen. Grund: Gepflanzt wird erst, wenn’s richtig kalt ist. Das Thermometer muss unter die 10 Grad Marke fallen, damit sich die Blumenzwiebeln in Deinem Boden wohl fühlen und sich dort einrichten können.

 

Du musst die Blumenzwiebeln doppelt so tief setzen, wie sie hoch sind. Tulpenzwiebeln kommen also tiefer in die Erde, als Krokusse. Foto: frankskleinergarten.de

 

 

SO SCHÜTZT DU DEINE BLUMENZWIEBELN VOR MÄUSEFRASS

Wenn Du die Blumenzwiebeln in die Erde setzt, solltest Du darauf achten, dass Du sie doppelt so tief setzt wie die Zwiebeln hoch sind. Demnach werden Tulpen also wesentlich tiefer gesetzt als zum Beispiel Krokusse. Du musst zudem wissen: Blumenzwiebeln sind für Feldmäuse eine Delikatesse. Hast Du ein Mäuseproblem in Deinem Garten oder wohnst nahe an einem Feld, solltest Du die Zwiebeln mit feinmaschigen Drahtkörben vor den kleinen Nagern schützen. So einen Korb kannst Du übrigens ganz einfach selbst aus Kaninchendraht basteln.

DIE EINEN MÖGEN ES TROCKEN, DIE ANDEREN EHER FEUCHT

Tulpen, Krokusse und Zierlauch wissen es zu schätzen, wenn Du etwas Sand mit ins Pflanzloch streust. So wird der Boden durchlässiger für Feuchtigkeit und die Blumenzwiebeln stehen nicht allzu nass. Anders sieht es bei Narzissen und Schachbrettblumen aus: Diese beiden Schönheiten bevorzugen eher feuchte Standorte.

 

So unterschiedlich sind die Ansprüche der Blumenzwiebeln: Schachbrettblumen mögen es feucht, Tulpen eher wasserdurchlässig im Pflanzloch. Foto: Vyaseleva Elena

 

 

SO BLÜHT ES VON FRÜH BIS SPÄT

Du kannst die verschiedenen Blumenzwiebeln wunderbar miteinander kombinieren. Achte aber darauf, dass im Frühling die Blütenfarben miteinander harmonieren. Ohnehin solltest Du immer größere Gruppen setzen, nie einzelne Blumenzwiebeln pflanzen. Tulpen wirken zum Beispiel erst so richtig schön, wenn sie mindestens zu fünft im Beet stehen. Noch  ein Tipp: Achte darauf, dass Du die Blütezeiten staffelst. Es gibt nämlich frühblühende Tulpen und welche, die erst später im Frühling blühen.

 

 

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