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GARTENARBEIT OHNE RÜCKENSCHMERZEN – MEINE 5 TIPPS

Wer gerade in diesen Zeiten einen eigenen Garten  hat, der ist fein raus: Zur kleinen Freiheit im Grünen sind es nämlich nur wenige Schritte. Zwischen den selbst gezogenen Blumen und den eigenhändig gepflanzten Sträuchern lässt es sich ganz wundervoll entspannen und die Welt um einen herum ist fix vergessen. So ein Garten will aber auch in Schuss gehalten  werden – dafür muss fleißig gejätet, gebuddelt und gepflanzt werden. Oft leiden dabei aber unsere Knochen. Vor allem Rücken und Knie. Das muss nicht sein. Hier habe ich Dir fix meine 5 Tipps für Gartenarbeit ohne Rückenschmerzen notiert.

 

Rückenschmerzen - Gartengeräte - Fiskars - Teleskopstiel - Bruno - Franks kleiner Garten
Mit dem richtige  Werkzeug macht die Gartenarbeit noch mal so viel Spaß: Mein Teleskopstiel von Fiskals mit der „Kralle“ verhindert, dass ich mich beim  Jäten nur zum Aufsammeln bücken muss. Foto: frankskleinergarten.de

 

IMMER SCHÖN GERADE HALTEN

Gartenarbeit ist der tollste Ausgleich zum stressigen Alltag, den ich kenne. Ich finde, es gibt einfach nichts Besseres für Körper und Seele. Allerdings kann das viele Zupfen, Graben und Schleppen selbst dem gesündesten Rücken zu schaffen machen. Wenn man dann auch noch schwitzt, ist ein Hexenschuss quasi vorprogrammiert. Kein Wunder, schließlich liegt in gebückter Haltung nur zu gerne der untere Rücken frei und wird durch frische Zugluft auch noch gekühlt. Schon allein deshalb sollte jeder Gärtner darauf achten, sich möglichst gerade bei der Gartenarbeit zu halten. Zum Anheben schwerer Gegenstände gehst Du besser in die Knie und holst die Kraft zum Heben aus den Oberschenkeln. Auch Deine Beete lassen sich besser in der Hocke pflegen als in gebückter Haltung. Das alles verhindert Rückenschmerzen.

AUF DIE RICHTIGE AUSRÜSTUNG KOMMT ES AN

Jeder Handwerker wird’s bestätigen: Nur mit den richtigen Geräten, lässt es sich gut arbeiten. Genauso ist es im Garten. Wenn Spaten, Besen oder Harke mit einem höhenverstellbaren Stiel ausgestattet sind, kannst Du sie auf Deine Körpergröße ausrichten und bequemer arbeiten. Selbst beim Ausreißen des Unkrauts ist kein Bücken mehr nötig, wenn die „Kralle“ einen Teleskopstiel besitzt. Das schont Rücken und Gelenke. Früher habe ich meine schweren Hortensienkübel noch getragen, heute transportiere ich sie mit einer Sackkarre durch den Garten. Jetzt komme ich immer ohne Rückenschmerzen aus dem Garten.

 

 

 

EIN „KNEELER“ SCHONT DIE KNIE

Beim Einpflanzen und Aussäen lässt sich das Knien kaum vermeiden. Damit Kniescheibe, Meniskus und Schleimbeutel nicht zu sehr belastet werden, solltest Du auf alle Fälle immer einen so genannten „Kneeler“ drunter legen. „Kneeler“ sind die wirklich hübschen und knieschonenden Kissen, die die Briten gerne bei der Gartenarbeit benutzen. Auch im Gartenshop von frankskleinergarten.de bekommst Du so einen „Kneeler“.  Es hilft aber auch, wenn Du bei der Gartenarbeit nicht die ganze Zeit in derselben Haltung verharrst. Gestalte Deinen Gartentag einfach abwechslungsreicher. Du musst wissen: Bei immer der gleichen Bewegung werden nur wenige Muskeln angesprochen. Die restliche Muskulatur verspannt sich dann ziemlich fix. Es drohen Zerrungen. Die Folge sind Rückenschmerzen. Noch ein Tipp: Unkraut lässt sich am besten nach einem Regenschauer jäten. Dann ist die Erde schön locker. Sollte es bei Dir schon etwas länger nicht geregnet haben, hilfst Du einfach mit dem Gartenschlauch nach.

VORSICHT BEIM RASENMÄHEN

Auch beim Rasenmähen kannst Du Dir Rückenschmerzen einhandeln. Meistens passiert das, wenn Du den Mäher in nach vorne gekrümmter Haltung über den Rasen schiebst. Außerdem werden starre Griffe und schwerfälliges Manövrieren des Rasenmähers oft zu einer Belastung für den Rücken. Bevor Du Dir einen Rasenmäher zulegst, solltest Du ihn unbedingt auch auf Rückenverträglichkeit überprüfen. Ist er leicht zu manövrieren? Sind die Holme höhenverstellbar? Besitzt er ergonomisch geformte Griffe? Sind die Bedienelemente leicht zu erreichen? Kann man ihn leicht verstauen? Mit zunehmendem Alter werden  diese Fragen beim Rasenmäherkauf immer wichtiger – glaub’s mir. Vielleicht macht es für Deinen Rasen und Deinen Rücken aber auch mehr Sinn, wenn Du diese Arbeit von einem Mähroboter erledigen lässt.

 

Hochbeet - Rückenschmerzen - Befplanzen - Gartenideen - Urban Gardening - Franks kleiner Garten
Ein Hochbeet lässt sich super einfach bepflanzen und pflegen – ganz ohne Rückenschmerzen. Foto: Kerry V. McQuaid

 

 

EIN HOCHBEET GEGEN DIE RÜCKENSCHMERZEN

Hochbeete sind nichts Neues, aber sie kommen nun immer mehr in Mode. Mittlerweile werden sie von immer mehr Gärtnern angelegt – egal, ob Alt oder Jung. Einer ihrer großen Vorteile: Beim Bepflanzen und Pflegen musst Du Dich nicht bücken, kannst Dich statt dessen sogar auf einem Stühlchen daneben setzen. Das verhindert Rückenschmerzen! Es gibt Hochbeete in allen Formen und Größen. Du kannst es selber zimmern oder Dir ein fertiges Hochbeet im Garten-Center kaufen. Da der Rahmen eines Hochbeets der Sonne ausgesetzt ist, erwärmt sich der Boden im Frühling schneller als der Gartenboden. Das bedeutet, dass Du früher mit dem Pflanzen beginnen kannst – noch ein Vorteil. Zudem kannst Du die Bodenqualität selbst bestimmen. Somit findet sich dort Platz für jede Deiner Lieblingspflanzen.

 

 

 

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