Gewächshaus - Illustration - Dezember - 2020 - Franks kleiner Garten

IM GEWÄCHSHAUS – 5 DINGE, DIE DU IM DEZEMBER ERLEDIGST

Der Dezember ist da. Draußen wird’s frostig und ungemütlich, drinnen dudelt die Weihnachtsmusik und knistert der Kamin. Herrlich! Es gibt Tage, an denen möchte man gar nicht vor die Tür – so ungemütlich ist es draußen. Aber hilft ja nix, Freunde. Noch immer gibt es einiges im Gewächshaus zu tun. Es sind zwar nur Kleinigkeiten, die erledigt werden müssen, dennoch sind sie wichtig. Also los geht’s und ab ins Gewächshaus. Ich habe Dir hier fix die 5 wichtigsten Dinge notiert, die Du im Dezember im Gewächshaus erledigen solltest.

 

In meinem kleinen Gewächshaus wird’s jetzt richtig eng: Zwar drängeln sich dort keine Exoten, dafür aber Hortensien, Rosen, Enzian und ein Apfelbäumchen. Foto: frankskleinergarten.de

 

 

MUSS AUCH IM DEZEMBER SEIN: LÜFTEN, LÜFTEN, LÜFTEN

Auch im Winter schätzen Deine Gewächshauspflanzen hin und wieder mal ein frisches Lüftchen. Das kann ich durchaus verstehen. Mach mal den Test: Du musst einfach die Fenster und Türen mehrere Tage geschlossen halten – danach riecht es ziemlich unangenehm im Gewächshaus. Gelüftet wird aber nur an sonnigen Tagen. So sorgst Du für eine frische Brise im Gewächshaus, die Luftfeuchtigkeit sinkt und Du verhinderst ein vorzeitiges Wachstum Deiner untergestellten Pflanzen.

IM DEZEMBER REGELMÄßIG NACH DEN KÜBELPFLANZEN GUCKEN

Natürlich sollte man sie so wenig wie möglich in ihrer Winterruhe stören, aber hin und wieder musst Du eben doch nach ihnen schauen: Vielleicht machen es sich Schädlinge im Gewächshaus gemütlich oder Deine Kübelpflanzen haben sich eine Krankheit eingefangen. Es schadet also nicht, wenn Du ein wenig auf sie aufpasst. Herabgefallenes Laub könntest Du bei der Gelegenheit dann auch gleich vorsorglich einsammeln und in den Hausmüll geben.

 

Die Hortensienstecklinge in meinem kleinen Gewächshaus habe ich gleich Anfang  Dezember mit Luftfolie umwickelt. Falls es im Gewächshaus kühler werden sollte, sind sie geschützt. Foto: frankskleinergarten.de

 

 

IMMER ANS GIESSEN DENKEN – ABER NICHT ZU VIEL

Die wenigsten Pflanzen erfrieren im Winter, die meisten verdursten. Das gilt nicht nur für die Pflanzen auf Deiner Terrasse, sondern auch für das Grünzeug in Deinem Gewächshaus. Allerdings benötigen die Pflanzen jetzt nicht mehr so viel Wasser wie noch im Sommer. Kein Wunder, schließlich verlangsamt sich in diesen Tagen ihr Wachstum dramatisch, und damit wird auch der Durst kleiner. Darum genügt es durchaus, wenn die Erde konstant feucht ist. Also musst Du nur einmal die Woche ein wenig gießen. Fertig.

WIRD’S RICHTIG KALT, SCHÜTZT DU DEINE PFLANZEN MIT EINEM VLIES

Wenn die Temperaturen dramatisch unter Null fallen, solltest Du auch im ungeheizten Gewächshaus Deine Pflanzen vor Frost schützen. Egal, ob sie auf dem Regal oder dem Boden stehen. Das Beste ist, Du benutzt dafür ein dickes Vlies. An wärmeren Tagen nimmst Du es dann wieder weg, damit Deine Schätze ordentlich durchatmen können. Ein gutes Vlies hält übrigens jahrelang, sollte aber im Frühjahr vor dem Einlagern immer gut getrocknet werden.

 

An milderen Tagen öffne ich die Gewächshaustür für ein oder zwei Stunden. So kommt frische Luft hinein, die Luftfeuchtigkeit sinkt und die Pflanzen treiben nicht aus. Foto: frankskleinergarten.de

 

 

IM DEZEMBER: DER SCHNITTLAUCH KOMMT NACH DEM ERSTEN FROST INS WARME

Hat Dein abgestochener Schnittlauch seinen ersten Frost erlebt, holst Du die einzelnen Töpfe nun ins Warme – bestimmt findest Du ein lichtes Plätzchen im Hauswirtschaftsraum, der Küche oder einfach auf der Fensterbank im  Wohnzimmer. Vergiss nicht, ihn regelmäßig zu gießen. Einfach etwas Wasser in die Unterschale geben – das war’s schon. Er wird nach kurzer Zeit austreiben und erntereif sein. Wird’s zu viel Schnittlauch, kannst Du ihn klein hacken und ganz bequem einfrieren. So hast Du länger was von ihm.

 

 

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