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ROSEN – DIE 10 SCHÖNSTEN BEETPARTNER

Zugegeben, bis zum Sommer dauert es noch ein wenig. Auch der Frühling lässt noch einige Wochen auf sich warten. Das heißt aber keinesfalls, dass wir unsere Hände nun einfach ruhig in den Schoß legen. Vor allem, wenn dem Rosenbeet immer noch der Wow-Effekt fehlt. Jetzt kannst Du Dich ganz in Ruhe darum kümmern. Die Beetpartner werden ausgesucht, Pflanzpläne skizziert oder korrigiert und eh Du Dich versiehst, buddelst Du schon die ersten Pflanzlöcher. Damit Du auch wirklich die richtigen Beetpartner für Deine Rosen findest, habe ich Dir die zehn schönsten ausgesucht.

 

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DIE KUGELDISTEL BILDET EINEN BEEINDRUCKENDEN KONTRAST ZU DEINEN ROSEN. IHRE STAHLBLAUE FARBE PASST SENSATIONELL GUT ZU ROSEN IN GELB, KORALLE ODER ROSA. FOTO: ACHILLEA FILIPENDULA

 

 

NEUE NACHBARN FÜR UNSERE ROSEN

Eines sollte von Anfang an klar sein: Der Star im Beet ist die Rose. Alle anderen sind nur die Nebendarsteller oder Statisten. Sie dürfen der Rose nicht die Bühne streitig machen. Im Gegenteil – die Beetpartner sollten sich im Hintergrund halten. Immerhin ist die Rose doch die Königin der Blumen und wir wollen sie nicht vom Thron schubsen. Wichtig ist deshalb, dass sehr hohe Stauden nicht zu dicht an den Rosen stehen. Du solltest die Beetpartner also so setzen, dass sie die Rose eher umschmeicheln. Willst Du Harmonie im Beet, dann sollten die Blüten der neuen Beetpartner ähnliche Formen und die Blätter eine ähnliche Farbe, wie die der Rosen. Willst Du lieber Spannung im Beet, dann solltest Du Dich für Beetpartner mit anderen Blütenformen, wie zum Beispiel Rispen- oder Schleierblüten, aber auch empor wachsende Blütenkerzen entscheiden. So ergänzen sich Rosen mit Stauden, wie Salbei und Katzenminze auf wundervolle Weise.

 

 

 

NICHT NUR DIE ROSEN SOLLTEN SICH WOHLFÜHLEN

Es ist wie auf jeder guten Party: Fühlen sich die Gäste nicht wohl, wird’s auch nichts mit der guten Laune. Also müssen die richtigen Getränke und das richtige Futter parat stehen. Natürlich ist auch der Party-Ort, zu Neudeutsch: die Location, wichtig. Wenn alles passt und auch der Gäste-Mix stimmt, dann sprechen auch noch in Jahren die Leute von dem Fest. Nicht anders ist das mit den Rosen und ihren Beetpartnern. Vertragen beide den Boden und die Lichtverhältnisse, respektieren sie sich und stehen nicht in Konkurrenz zu einander, mögen beide Futter und Wasser – dann wird’s ein Beet, das Dich begeistert. Ganz wichtig: Bei der Auswahl der Beetpartner solltest Du unbedingt darauf achten, dass sie nicht wesentlich höher als Deine Rosen wachsen und nicht zu sehr wuchern. Wachsen die Beetpartner nämlich zu dicht an die Königin der Blumen und machen ihr den Thron streitig, kann eine Rosen nach dem Regen und dem Gießen nicht mehr gründlich trocknen und wird von Pilzerkrankungen wie Sternrußtau und Mehltau befallen werden. Damit wäre der Wow-Effekt ziemlich fix futsch.

 

 

 

DIE ROSEN BEKOMMEN BEETPARTNER FÜR’S GANZE JAHR

Rosen sind beliebt, weil sie herrlich duften, es sie in den tollsten Farben gibt und weil sie lange, lange blühen. Zwar blühen Rosen bis in den Herbst hinein, aber dann kann es ziemlich trist werden im Rosenbeet. Damit dort nicht nur kahle und dornige Stängel stehen, solltest Du zwischen die Rosen immergrüne Pflanzen setzen.  Der Klassiker dafür ist Buchsbaum. Der lässt sich leicht in Form schneiden, ist anspruchslos und bietet auch im Winter einen tollen Kontrast – so wirkt das Beet nicht langweilig. Je nach Größe reichen schon zwei oder drei schöne Buchsbaumkugeln als Beetpartner, gerne in einer Gruppe gepflanzt. Auch Ziergräser wirken in einem Rosenbeet spannend. Vor allem im Winter. Gerne kannst Du auch  ordentliche Mengen von Frühlingsblühern zwischen die Rosen setzen. In meinen Rosenbeeten begrüßen Schneeglöckchen das neue Jahr, Krokusse den Frühling und Tulpen verschönern die Zeit bis zur ersten Rosenblüte. Jetzt werden die Frühlingsblüher eingeplant und im Herbst dann eingesetzt. Und danach kann die Königin der Blumen mit ihren anderen Beetpartnern uns den Sommer verschönern.

 

 

DIE RICHTIGE PFLEGE FÜR DEINE ROSEN UND DIE BEETPARTNER

Rosen benötigen einen sonnigen und luftigen Standort, der schützt vor Pilzkrankheiten. Ihre Beetpartner sollten ähnliche Bedingungen vertragen oder sogar bevorzugen. Für alle gilt: Willst Du Deinen Pflanzen zu saufen geben, nie direkt über die Blätter gießen. Sonst siedeln sich darauf nur zu leicht Pilzsporen an. Außerdem solltest Du nie bei praller Sonne gießen, damit riskierst Du nämlich, dass die Blätter verbrennen. Schließlich können kleine Wassertropfen wie eine Lupe wirken, die Sonnenstrahlen bündelt und so die Blätter schädigt.  Gut wäre es, wenn Du Deine Beete am frühen Morgen gießt. Gerne mit lauwarmem Wasser und direkt im Wurzelbereich. Wichtig: Staunässe vermeiden. Der Beetboden sollte daher unbedingt wasserdurchlässig, tiefgründig, humos und  lehmig-sandig sein. Nicht vergessen: Die Rosen zwei Mal im Jahr düngen! Einmal im Frühling, ein anderes Mal im Sommer. Und die Beetpartner freuen sich zu Beginn der Saison über eine Handvoll frischen  Kompost.

 

 

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