Schattenbalkon - Hortensien - Franks kleiner Garten

HORTENSIEN – ALLES, WAS DU WISSEN MUSST

//Werbung// Lange Zeit galten sie als altbacken und Gärtner machten einen großen Bogen um Hortensien. Mittlerweile liegen diese zauberhaften Sträucher aber wieder voll im Trend und kaum ein Garten kommt noch ohne sie aus. Das ist auch kein Wunder – denn so viel Blüte für so wenig Geld bietet sonst kaum eine andere Pflanze.  Auch in meinem kleinen Garten blühen im Sommer Hortensien und es werden jedes Jahr mehr. Ich warte übrigens oft mit dem Kauf bis kurz vor Ende der Saison. Dann ist die Auswahl zwar nicht mehr ganz so groß, dafür kosten die Pflanzen aber nur noch knapp die Hälfte. Hortensien sind zwar recht pflegeleicht, dennoch musst Du einiges beachten. Damit auch Deine Hortensien prächtig blühen, habe ich Dir die wichtigsten Infos hier zusammengefasst.

 

Floragard - Erde - Hortensien - Garten - Bruno - Franks kleiner Garten
Für meine Hortensien nur das Beste – zum Beispiel die torffreie Bio Erde „Sauer“ von Floragard. Diese Erde sorgt für ein kräftiges Wachstum und prächtige Blüten.  Foto: frankskleinergarten.de

 

 

ES IST GANZ EINFACH – HORTENSIEN RICHTIG PFLANZEN

Hortensien fühlen sich im Halbschatten wohl, einige sogar im Vollschatten und manche vertragen sogar die volle Sonne. Wichtig ist aber vor allem der Boden: Er muss locker, humusreich, leicht sauer und immer schön feucht sein. Gepflanzt werden Hortensien nach dem letzten Frost, dann können sie aber bis September gesetzt werden. Bevor Du Deine Hortensie ins Beet pflanzt, solltest Du ihren Ballen aus dem  Plastiktopf nehmen und die Wurzeln erst einmal ordentlich ins Wasser tauchen. So lockerst Du den Ballen schön auf. Dann geht’s ab ins Pflanzloch. Achte darauf, dass der obere Teil des Wurzelballens mit dem Boden auf gleicher Höhe liegt. Jetzt füllst Du das Loch wieder mit Erde auf. Damit meine Hortensien immer einen guten Start haben, nehme ich übrigens immer Erde von  Floragard. Ganz besonders empfehlen kann ich Dir die Bio Erde „Sauer“. Meine Hortensien lieben sie. Wie sie das zeigen? Mit super tollen Blüten und einem gesunden Wachstum! Außerdem: Diese Erde ist komplett torffrei. Mit einem Kauf trägst Du also wesentlich zum Erhalt unserer Moore bei. Zudem unterstützt Du mit jedem Kauf der Floragard Bio Erden das Projekt „BienenBlütenReich“ des Netzwerkes „Blühende Landschaften“. Dieses Netzwerk will bis zu 100.000 neue Blühflächen für Bienen, Nützlinge und andere Insekten anlegen. Toll, oder?

SO MACHST DU NICHTS FALSCH – HORTENSIEN RICHTIG DÜNGEN

Auch wenn Du Deine Hortensien in die tolle Bio Erde von Floragard setzt, musst Du sie dennoch düngen. Ganz besonders lieben Hortensien abgelagerten Rindermist. Der ist von Natur aus sauer, verändert daher nicht den ph-Wert des Bodens und  versorgt die Pflanzen mit wertvollem Humus. Da aber nicht jeder einen Misthaufen in seiner Nähe hat, rate ich Dir Rinderdung-Pellets im Garten-Center zu kaufen. Die sind zwar nicht ganz billig, aber mindestens genauso gut wie der Mist vom Bauernhof. Achtung: Die Pellets benötigen einige Zeit, um sich zu zersetzen. Daher dauert es, bis sie ihre wertvollen Nährstoffe abgeben können. Darum düngst Du am besten schon im Herbst damit. Streu sie einfach ringförmig um Deine Hortensien. Gerne kannst Du die Pellets auch etwas in den Boden einarbeiten. Schließlich noch eine Schicht Laub drauf – fertig. So bekommen Deine Hortensien im Frühling bestes Futter. Alternativ kannst Du die Sträucher auch mit einem Rhododendrondünger versorgen. Das solltest Du zwischen März und April und zum letzten Mal zum Sommeranfang erledigen. Ab Ende Juli wird damit nicht mehr gedüngt. Schließlich sollen die neuen Triebe richtig verholzen, um  den ersten Frost unbeschadet zu überstehen. Frisch gesetzte Hortensien werden übrigens im ersten Jahr nicht gedüngt. Nur so gehen ihre Wurzeln auf Futtersuche und breiten sich entsprechend im Boden aus. Noch mehr Infos dazu findest Du hier.

 

Hortensien - Garten - Fachwerkhaus - Bretagne - Franks kleiner Garten
Hortensien benötigen einen sauren Boden, um ihre ganze Pracht zu entfalten. Darum solltest Du die Sträucher unbedingt in Hortensienerde setzen – egal, ob im Kübel oder im Beet. Meinen bekommt die Bio Erde „Sauer“ von Floragard besonders gut. Foto: Elena Dijour/shutterstock

 

 

ES IST SO EINFACH – HORTENSIEN RICHTIG PFLEGEN

Abgeblühte Rispen, Bälle und Blütenstände solltest Du immer vorsichtig entfernen. Achte darauf, dass Du die Triebe der Hortensien dabei nicht beschädigst. Am besten wartet man, bis die Blüte vollständig getrocknet ist und sich einfach mit den Fingern abknipsen lässt. Du solltest auch regelmäßig nach dem Blattwerk schauen. Ist es angeknabbert, treiben Schnecken ihr Unwesen. Vor ihnen solltest Du Deine Hortensien schützen. Ist der Sommer heiß und trocken solltest Du jeden zweiten Tag zum Gartenschlauch greifen und die Pflanzen ausgiebig wässern. Du merkst –Freilandhortensien benötigen mehr Aufmerksamkeit in der Pflege als eine Hortensie, die Du im Pflanzkübel oder Blumentopf hältst. Allerdings brauchen auch sie regelmäßig Wasser. Achte aber darauf, dass keine Staunässe entsteht. Am besten pflanzt Du die Hortensien in einen Pflanzkübel aus Ton oder Terracotta. Diese Töpfe sind porös und ermöglichen so einen Austausch von Luft und Feuchtigkeit. Achtung: Der Pflanzkübel wird nicht direkt auf den Boden, sondern auf Füßchen gestellt. So kann das Wasser ungehindert abfließen und im Winter gibt’s keine Probleme mit dem Bodenfrost.

SEI BITTE VORSICHTIG – HORTENSIEN ZURÜCKSCHNIPPELN

Hortensien werden immer jährlich zum Anfang des Frühjahrs geschnitten. Du entfernst aber nur schwache und schadhafte Triebe bis zur Basis. Bei Bedarf kann eine Verjüngung gegen Ende des Frühjahrs stattfinden. Dabei wird das alte Holz heraus geschnippelt, um das Wachstum junger Knospen anzuregen. Allerdings verzichtest Du so auf eine Blühsaison. Mein Tipp: Die vertrockneten Blütenstände unbedingt nach der Blüte stehen lassen. Die sehen im Winter schick aus und schützen die darunter liegenden jungen Knospen. Welche Hortensie wann und wie geschnitten wird, erfährst Du hier.

 

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Neben meine Haustür begrüßen Hortensien im Kübel den Besucher. Sie werden von mir jeden zweiten Tag gegossen und einmal im Monat mit einem Flüssigdünger versorgt. Foto: frankskleinergarten.de

 

 

HORTENSIEN SICHER DURCH DEN WINTER BRINGEN

Willst Du Deine Hortensien sicher durch den Winter bringen, kommt es vor allem auf deren Alter und Art an. In milden Regionen benötigen ältere Pflanzen kaum einen Frostschutz. Auch Rispen- und Ballenhortensien sind frosthart und kommen im Winter ohne Hilfe gut zurecht. Junge Hortensien und erst kürzlich gepflanzte Arten sowie Pflanzen in besonders kalten Regionen benötigen hingegen eine dicke Schicht aus Laub und Reisig. Kündigt sich ein strenger Frost an, kannst Du ihre Krone zusätzlich schützen, indem Du einen Jutesack drüber stülpst. Junge Hortensien im Topf überwintern idealerweise in einem schattierten Gewächshaus. Hast Du keines, sind die Pflanzen auch mit einem dunklen Keller zufrieden. Dort sollten die Temperaturen jedoch stets zwischen 3 und 5 °C liegen. Mehr zum Winterschutz für Hortensien erfährst Du hier.

 

 

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